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Das nächste Heimspiel in der Beko BBL 14/15:

Mitteldeutscher BC - Brose Baskets Bamberg

01.11.14, 18:30 Uhr, Stadthalle Weißenfels

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Wegweisendes Duell gegen unkonventionelle Hagener
Mit einem Heimspiel gegen Phoenix Hagen eröffnet der Mitteldeutsche BC am Freitag (20 Uhr) in der Stadthalle Weißenfels den fünften Spieltag in der Beko Basketball Bundesliga. Nach dem gelungenen Saisonstart mit drei Siegen aus den ersten vier Spielen wird die Partie für die Mannen von Trainer Silvano Poropat wegweisend, ob sie sich in den kommenden Wochen im vorderen oder hinteren Mittelfeld der Liga aufhalten werden.
Warnt vor dem Gegner: MBC-Kapitän Malte Schwarz (Foto: Glonegger)
Warnt vor dem Gegner: MBC-Kapitän Malte Schwarz (Foto: Glonegger)
15.10.2014 „Das wird wieder eine ganz, ganz schwierige Aufgabe“, prophezeit MBC-Kapitän Malte Schwarz, der von 2008 bis 2011 selbst bei den Westfalen unter Vertrag stand. „Die Hagener spielen einen sehr unkonventionellen Basketball: Sie haben wenige richtig großgewachsene Spieler im Team, spielen wenig Positionsangriffe, sondern suchen schnell den Abschluss, werfen gut von außen und agieren auch sehr aggressiv in der Verteidigung“, berichtet Schwarz. „Davon dürfen wir uns keinesfalls anstecken lassen, sondern müssen unseren Stil durchziehen.“

Auf den ersten Blick könnte man bei den Gästen bei einer Bilanz von 2:6 Punkten einen Fehlstart in die neue Saison vermuten. Doch der Eindruck täuscht: Die beiden jüngsten Niederlagen gegen die Spitzenteams aus Bamberg und München kamen nicht unerwartet. Und bei der 84:85-Heimniederlage gegen Bremerhaven hatten die Feuervögel in den Schlusssekunden gleich zweimal die Chance zum Siegtreffer. Dafür konnten sie die Partie in Frankfurt knapp mit 105:104 nach Verlängerung für sich entscheiden.

Aus finanziellen Gründen gingen die Hagener nur mit fünf Kontingentspielern in die Saison. Bei deren Auswahl hatten sie aber einmal mehr das richtige Händchen: Die beiden neuverpflichteten US-Boys Zamal Nixon und Todd Brown führen mit 17,8 bzw, 15,8 Punkten die teaminterne Scorerwertung an. Mit Trainer Ingo Freyer kommt ein alter Bekannter in den Wolfsbau: Von 1998 bis 2002 spielte der heute 43-Jährige als Shooting Guard für den MBC bzw. Vorgängerclub SSV Einheit Weißenfels, mit dem er 1999 den Aufstieg in die Bundesliga schaffte. Das gleiche Kunststück gelang ihm zehn Jahre später als Trainer von Phoenix Hagen, wo er seit 2007 an der Seitenlinie steht. Der Ex-Nationalspieler (39 Länderspiele) ist damit der dienstälteste Trainer in der Beko BBL.

Mit neun Siegen und neun Niederlagen ist die Gesamtbilanz des MBC seit dem ersten Bundesliga-Aufstieg 1999 gegen Brandt bzw. Phoenix Hagen ausgeglichen, die Heimbilanz mit vier Siegen und fünf Niederlagen jedoch negativ. In der Vorsaison gewannen die Wölfe beide Duelle, das Heimspiel am 8.Februar dank 17 Punkten von Marcus Hatten und 16 Rebounds von Djordje Pantelic mit 76:70.

Autor: Dino Reisner

„Zwei Teams auf Augenhöhe“
Ex-Wolf Alexander Frisch (2000 bis 2002) wird am Samstag (18.30 Uhr) bei Telekom Basketball das Gastspiel des MBC bei den Basketball Löwen Braunschweig kommentieren. Der 39-Jährige über die Partie, seinen Ex-Club und seine eigene Karriere.
Gestern und heute: Alexander Frisch einst im MBC-Trikot (rechts) und heute als Kommentator für Telekom Bsketball (Fotos: Beko BBL/Camera4, Matthias Kuch)
Gestern und heute: Alexander Frisch einst im MBC-Trikot (rechts) und heute als Kommentator für Telekom Bsketball (Fotos: Beko BBL/Camera4, Matthias Kuch)
10.10.2014 Herr Frisch, der MBC ist mit zwei Siegen und einer Niederlage so gut in die Saison gestartet wie seit fünf Jahren nicht mehr. Folgt in Braunschweig das nächste Erfolgserlebnis?
Alexander Frisch: „Gerade in einer so frühen Saisonphase fallen derartige Einschätzungen schwer. Da kann und will ich mich nicht festlegen. Ich sehe beide Teams auf Augenhöhe und will eine Verlängerung nicht ausschließen.“

Was zeichnet den MBC aus?
Frisch: „Die vergangene Saison ist überragend gelaufen und die neue beginnt auch schon wieder vielversprechend. Woran das liegt: am Trainer, am guten Scouting, an der Teamchemie? Wohl ein Stück weit an allem. Ich bin überzeugt, dass der MBC den Klassenverbleib frühzeitig sichern wird. Ob mehr drin ist, wird man sehen.“


Ist es für Sie etwas Besonderes, ein Spiel Ihres Ex-Clubs zu kommentieren?
Frisch: „Nein, ist es nicht, denn wenn man so viel rumgekommen ist wie ich, dann hat man viele Ex-Clubs. Die Zeit in Weißenfels ist auch schon sehr lange her. Etwas anderes wäre es, wenn ich ehemalige Mannschaftskameraden kommentieren müsste. Aber die haben auch schon fast alle aufgehört.“

Was haben Sie seit Ihrem Abschied aus Weißenfels im Februar 2002 gemacht?
Frisch: „Ich habe noch kurz in Tübingen in der Bundesliga gespielt und anschließend meine Karriere in Göttingen und Düsseldorf in Liga zwei ausklingen lassen, nicht zuletzt aus Verletzungsgründen. Gleichzeitig habe ich mein Jurastudium aufgenommen und arbeite inzwischen in Berlin als Richter mit den Schwerpunkten Sozial- und Zivilrecht. 2007 bin ich durch Zufall bei Eurosport reingerutscht und kommentiere dort seither unter anderem den Eurocup.“


Autor: Dino Reisner

Vor Gastspiel in Braunschweig: Poropat bremst Euphorie
Nach dem 90:79-Heimerfolg am Mittwochabend gegen die WALTER Tigers Tübingen und dem besten Saisonstart seit fünf Jahren ist Silvano Poropat bemüht, die Euphorie in Weißenfels und Umgebung zu bremsen. „Man darf den guten Start genießen, aber man darf damit nicht übertreiben. Euphorie ist völlig fehl am Platz. Uns bleibt nicht viel Zeit, uns auf die nächste Aufgabe zu fokussieren“, sagt der MBC-Coach vor dem Gastspiel seines Teams am Samstag (18.30 Uhr, live bei Telekom Basketball) bei den Basketball Löwen Braunschweig.
Mit 17 Punkten Topscorer gegen Tübingen: Patrick Richard
Mit 17 Punkten Topscorer gegen Tübingen: Patrick Richard
09.10.2014 In die Saison 2009/10 waren die Wölfe sogar mit drei Siegen gestartet (gegen Tübingen, Ulm und Bonn). Zwei Siege in den ersten drei Spielen gelangen in den nunmehr zehn Jahren Zugehörigkeit zum Oberhaus zuvor auch erst zweimal: in den Spielzeiten 2000/01 und 2002/03. Und die ersten beiden Heimspiele wurden bislang überhaupt erst einmal gewonnen (Saison 2002/03).

Mit den Basketball Löwen aus Braunschweig kreuzten sich die Wege des MBC schon einmal vor drei Wochen: In einem Vorbereitungsspiel in der Stadthalle behielten die Poropat-Mannen knapp mit 68:67 die Oberhand. Oliver Clay erzielte den siegbringenden Punkt 0,8 Sekunden vor der Schlusssirene von der Freiwurflinie. In der laufenden Saison ließen die Niedersachsen mit einem 77:66-Heimsieg gegen Meisterschafts-Mitfavorit Brose Baskets Bamberg aufhorchen.
Die Gastspiele in Trier (65:79) und Ulm (70:81) gingen hingegen verloren.

Herausragender Spieler in der Mannschaft des österreichischen Cheftrainers Raoul Korner ist bislang Kyle Visser mit durchschnittlich 17,0 Punkten und 7,7 Rebounds. Der amerikanische Centerspieler, der – mit Unterbrechungen – bereits seine sechste Saison in Braunschweig absolviert, ist damit knapp vor MBC-Shooting-Star Christian Standhardinger (16,3 Punkte) drittbester Korbschütze der Liga. Gut eingeschlagen haben auch zwei Neue aus den USA: Shooting Guard Trent Lockett mit 12,3 Punkten und Power Forward Tim Abromaitis mit 9,7 Punkten und 6,7 Rebounds. Im Aufbau führt der aus Oldenburg gekommene Dru Joyce (6,3 Assists pro Partie) Regie.

„Braunschweig ist auf Grund der Qualität und Erfahrung des Kaders sicherlich der Favorit“, sagt Poropat. „Aber wir wissen, dass wir mithalten können, wenn bei uns alles passt. Dieses Bewusstsein sollte unsere Motivation für dieses und alle folgenden Spiele sein.“

Autor: Dino Reisner

Ex-Wolf Mike Cuffee: „Ich freue mich auf die Rückkehr“
Mit Anatoly Kashirov (Saison 2009/10) und Michael Cuffee (Saison 2013/14) stehen zwei ehemalige MBC-Profis im Team der WALTER Tigers Tübingen, die am Mittwochabend (18.30 Uhr) im Rahmen des 3.Spieltages der Beko BBL im „Wolfsbau“ gastieren. US-Forward Cuffee, der in den ersten beiden Saisonspielen durchschnittlich 6,0 Punkte und 8,5 (!) Rebounds erzielte, freut sich auf die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte.
Jetzt im Tigers-Dress: Ex-Wolf Mike Cuffee
Jetzt im Tigers-Dress: Ex-Wolf Mike Cuffee
07.10.2014 Mike, wie geht’s Dir?
Michael Cuffee: „Mir geht es gut und ich fühle mich wohl in Tübingen, es ist eine schöne Stadt. Meine Teamkollegen insgesamt sind nett und mit Anatoly habe ich schon einiges unternommen, er ist wirklich cool.“

Vor etwa vier Monaten bist Du noch im MBC-Trikot über das Parkett des Wolfsbaus gelaufen, nun kehrst Du mit Deinem neuen Team zurück. Worauf freust Du Dich am meisten?
Cuffee: „Ich freue mich einfach auf das Spiel gegen den MBC und meine Rückkehr in den Wolfsbau. Dort werde ich alte Mannschaftskollegen und Freunde vom MBC wiedertreffen – und natürlich die Fans sehen. Das wird toll!“

Die WALTER Tigers hatten einen schweren Start in die Saison. Ihr musstet Niederlagen gegen Quakenbrück und Bonn verdauen. Was gibt es jetzt für Euch zu tun?
Cuffee: „Wir hatten wirklich bisher einen schwierigen Start und müssen noch viele Sachen in unserem Spiel verbessern. Wir müssen jeden Tag hart an uns arbeiten, dann werden wir Erfolg haben.“

Was können die Zuschauer am Mittwoch erwarten?
Cuffee: „Die MBC-Fans können erwarten, einen hart arbeitenden Mike Cuffee wiederzusehen. Ich werde über 40 Minuten Vollgas geben, so wie ich es hier in der letzten Saison auch getan habe.“

Möchtest Du den Fans vor Deiner Rückkehr etwas mitteilen?
Cuffee: „Ich hoffe, am Mittwoch möglichst viele bekannte Gesichter zu sehen. Und ich möchte den Fans noch einmal Danke sagen für ihre Unterstützung im letzten Jahr, als ich ein Wolf war und ein Teil des Wolfsrudels. Ich würde mich freuen, wenn sie mich ähnlich herzlich empfangen, auch wenn ich inzwischen das Tigers-Trikot trage.“

Autor: Anna Blumtritt

Keine Pause für die Wölfe: Am Mittwoch kommt Tübingen
Der Spielplan der Beko BBL gönnt den Wölfen keine Pause: Nur 71,5 Stunden nach dem dramatischen 77:74-Sieg gegen TBB Trier steht am frühen Mittwochabend (18.30 Uhr) in der Stadthalle das nächsten Heimspiel gegen die WALTER Tigers Tübingen auf dem Programm.
Gut in Form: MBC-Center Oliver Clay
Gut in Form: MBC-Center Oliver Clay
06.10.2014 Dass die Schwaben nach Niederlagen bei den Artland Dragons (64:97) und zu Hause gegen die Telekom Baskets Bonn (77:83) das Tabellenende der Liga zierten, hat für Silvano Poropat keine Aussagekraft: „In der Tabelle lassen sich erst nach rund zehn Spieltagen seriöse Schlüsse ziehen.“

Das Hauptaugenmerk des MBC-Trainers gilt ohnehin der Entwicklung des eigenen Teams. Und da sieht er nach dem Saisonauftakt positive Ansätze: „Wir fangen langsam wieder an, die Identität zu zeigen, die den MBC schon immer ausgezeichnet hat. Es freut mich sehr, dass wir es auch mit einer neu zusammengestellten Mannschaft wieder schaffen, diesen Zusammenhalt und Kampfgeist zu wecken.“ Nun will er mehr Konstanz ins bislang noch recht wechselhafte Spiel seiner Mannen bringen: „Der nächste Schritt muss es sein, die richtige Balance zwischen Offensive und Defensive zu finden.“

Die Tübinger sicherten sich in der Vorsaison mit einem fulminanten Schlussspurt (sechs Siegen aus den letzten neun Spielen) den 16.Tabellenplatz und damit den Klassenverbleib. Mit den US-Amerikanern Daequan Cook, Alex Harris und Tyrone Nash haben drei der vier besten Korbschützen den Verein verlassen. Ihre Positionen nehmen mit Nicholas Wiggins und Augustine Rubit zwei junge College-Absolventen sowie mit Michael Cuffee aus dem erfolgreichen MBC-Team der Vorsaison ein Routinier ein. Mit dem russischen Centerhünen Anatoly Kashirov steht ein weiterer ehemaliger Weißenfelser (Saison 2009/10) im Tübinger Kader.

Verstärkung kam auch aus den eigenen Reihen: Der 37-jährige Aleksandar Nadjfeji fällt ab sofort nicht mehr unter das Ausländerkontingent. Das Bundesliga-„Urgestein“, seit 2001 in Bonn, Köln, Berlin, Tübingen, München und seit 2013 wieder in Tübingen tätig, erhielt kurz vor Saisonauftakt die deutsche Staatsbürgerschaft und gab dafür seinen serbischen Pass ab.

Seit dem Tübinger Bundesliga-Aufstieg 2001 gab es zwölf Duelle gegen den MBC. Die Bilanz fällt aus Sicht der Wölfe mit fünf Siegen und sieben Niederlagen negativ aus. Den letzten Vergleich in der Stadthalle am 5.April 2014 konnten die Poropat-Mannen um Topscorer Marcus Hatten (20 Punkte) souverän mit 105:74 für sich entscheiden.

Autor: Dino Reisner



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