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Das nächste Heimspiel in der ProA 16/17:

MBC - ETB Wohnbau Baskets Essen

03.02.2017, 19:30 Uhr, Stadthalle Weißenfels

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Mitteldeutscher Basketball Club - Die Wölfe kommen!
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Spielberichte

MBC festigt Tabellenführung mit Heimsieg
Der Mitteldeutsche Basketball Club festigt mit einem Heimsieg am 19.Spieltag der 2.Basketball-Bundesliga seine Tabellenführung. Gegen den Tabellenfünfzehnten ETB Wohnbau Baskets Essen feiern die Weißenfelser mit dem 84:77 den 9.Heimsieg der Saison. Top-Scorer der Wölfe war Andrew Warren mit 17 Punkten.
Für die Wölfe und ihren Top-Scorer Andrew Warren wurde das Spiel gegen die ETB Wohnbau Baskets zum echten Kraftakt
Für die Wölfe und ihren Top-Scorer Andrew Warren wurde das Spiel gegen die ETB Wohnbau Baskets zum echten Kraftakt
22.01.2017 Es war kein Spiel für Basketball-Feinschmecker, das die Zuschauer in der Weißenfelser Stadthalle am 19. Spieltag der 2.Basketball-Bundesliga ProA zu sehen bekamen. Stattdessen dominierten im Spiel des Tabellenführers der ProA gegen den Tabellenfünfzehnten aus Essen die Taktik-Bretter der beiden Trainer. Und die ETB Wohnbau Baskets Essen bewiesen, dass sie aus der deutlichen Hinspielniederlage einiges gelernt hatten und sich in ihrer Rolle als Underdog gegen den Mitteldeutschen Basketball Club (MBC) pudelwohl fühlten.

Die ersten Spielminuten gehörten aber den Wölfen. MBC-Guard Andrew Warren nutzte den Raum, dem ihm die zu Spielbeginn sehr löchrige Defensive der Essener ließ und erzielte die ersten beiden Punkte des Spiels. Power Forward Sergio Kerusch legte mit zwei guten Aktionen direkt nach und erhöht mit einem And One zur frühen 7:0-Führung der Hausherren. Da die Wölfe in der Offensive in den Anfangsminuten sehr clever ihre Größenvorteile ausspielten, setzte sich das Team von Head Coach Igor Jovovic schnell ab. Die Gäste aus Essen dagegen fanden erst nach einigen Spielminuten ihren offensiven Rhythmus und konnten ebenfalls mit einem And One durch ihren Top-Scorer Christopher Jordan Alexander, der am Ende auf 27 Punkte kam, und zwei Dreiern den Wölfen auf den Fersen bleiben. Weil beide Teams im 1.Viertel ihre Defensivarbeit vernachlässigten, sahen die 2000 Zuschauer in der Weißenfelser Stadthalle nach sechs Spielminuten eine vor allem offensiv geprägte Begegnung, die der MBC mit 21:14 anführte. Der zwischenzeitliche komfortable Vorsprung schmolz bis 30 Sekunden vor Ende des 1.Viertels aber. Denn während Essen offensiv seinen Rhythmus behalten konnte, gelang es den Hausherren mehrmals nicht, gute Aktionen am gegnerischen Brett zu Punkten machen. MBC-Center Djordje Pantelic holte nach einem Foul durch Essens Point Guard Ashton Moore an der Freiwurflinie die Führung mit seinen beiden Treffern zum 26:25 zurück.

Dass die Gäste aus dem Ruhrgebiet, die sich mitten im Abstiegskampf befinden, um jeden Punkt kämpfen würden, davor warnte Wölfe Head Coach Jovovic vor dem Spiel. Und er sollte Recht behalten, wie das 2.Viertel bewies. Gerade zu Beginn versuchten die Gäste, dem MBC ihre Geschwindigkeit und ihr Spiel aufzudrängen. Wölfe-Trainer Jovovic reagierte auf die Essener Versuche mit einer Zonenverteidigung, die die Kreise der ETB Baskets eingrenzen konnte. In der Offensive gelang es den Wölfen allerdings nicht, den in dieser Saison schon gezeigten Biss zu entwickeln. Von der Dreierlinie glückten der Mannschaft von Kapitän Dominique Johnson in den ersten zwanzig Minuten nur drei von elf Versuchen. Dennoch ging es mit einem knappen aber verdienten 45:39-Vorsprung in die Kabine. Auch im 3.Viertel blieb die Begegnung ein kampfbetontes Spiel. Der MBC konnte bis zum Ende des Viertels wieder die Oberhand über die Partie gewinnen. Forward Tyson Hinz brachte mit einem wichtigen Dreier den MBC mit 62:50 in Führung. Im letzten Spielabschnitt versuchten die Wölfe, die Mannschaft von Gäste-Trainer Krizanovic früh unter Druck zu setzen und so die Essener zu Fehlern zu zwingen. Punkte machten aber zunächst die ETB Baskets, die durch Körbe von Robin Carl Lodders und Alexander wieder auf 66:61 herankamen. Den Gästen gelang es im letzten Spielabschnitt erneut mit ihrem schnellen Umschalten in die Defensive dem MBC das Fastbreak-Spiel und eine seiner Stärken zu nehmen. Da auch die Dreier, eine weitere Stärke der Saalestädter in der bisherigen Saison, in diesem Spiel partout nicht fallen wollte, blieben die Gäste über das gesamte Spiel in Schlagweite. Was dagegen wie gewohnt funktionierte, waren die Freiwürfe. Nach fünf Spielminuten halfen die Wölfe-Guards Andrew Warren und Dominique Johnson mit ihren fehlerfreien Würfen den Hausherren sich mit 73:67 wieder leicht abzusetzen. Die Essener kamen zwar 30 Sekunden vor Spielende nochmal bis auf 80:77 heran durch zwei Freiwürfe von Point Guard Alexander. Der MBC blieb an diesem Abend aber an der Freiwurflinie eiskalt. Djordje Pantelic, der von Essens Maurice Creek 12,7 Sekunden vor dem Abpfiff an die Freiwurflinie geschickt wurde, erzielte dort das 82:77. Wölfe-Kapitän Johnson markierte fünf Sekunden vor dem Abpiff ebenfalls an der Freiwurflinie mit zwei verwandelten Würfen den Endstand zum 84:77 und sicherte so den 9. Heimsieg der Wölfe in dieser Saison.

„Das einzige, das wir vom heutigen Spielen mitnehmen, ist, dass wir das Spiel gewonnen haben und zwei Punkte mitnehmen. Ich kann unserem Gegner zu einer starken Performance und einem guten Spiel gratulieren. Ich denke, dass wir besser spielen können als wir das heute zeigten“, haderte Wölfe-Trainer Jovovic nicht mit dem Ergebnis aber mit dem gezeigten Spiel seiner Mannschaft. „Wir werden aus dem Spiel lernen und die kommenden Begegnungen nicht unterschätzen, denn jede Mannschaft kann in dieser Liga für echte Probleme sorgen“, so Jovovic.

Die MBC-Statistik:
Hatten (13 Pts, 9 Rebounds, 8 Assists, 3 Steals), Zazai (3 Pts), Kerusch (7 Pts, 3 Rebounds), Johnson (15 Pts, 5 Rebounds), Fülle (2 Pts), Pantelic (12 Pts, 4 Rebounds, 2 Assists, 3 Blocks, 2 Steals), Herrmann, Niedermanner, Warren (17 Pts), Bennett (6 Pts, 5 Rebounds), Hinz (5 Pts, 8 Rebounds, 2 Steals), Turudic (4 Pts)



Autor: Tino Gerbert

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Wölfe verlieren Test gegen easyCredit Basketball-Bundesligisten knapp
Für den Mitteldeutschen Basketball Club und Trainer Igor Jovovic stand am Dienstagabend ein Testspiel gegen easyCredit Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg auf dem Trainingsplan. Die Auswärtsbegegnung konnten die Franken mit ihrem neuen Trainer Dirk Bauermann knapp mit 76:73 für sich entscheiden.
Trotz der knappen Niederlage gegen easyCredit Basketball-Bundesligist war Wölfe-Trainer Jovovic mit der Leistung zufrieden
Trotz der knappen Niederlage gegen easyCredit Basketball-Bundesligist war Wölfe-Trainer Jovovic mit der Leistung zufrieden
18.01.2017 Der Mitteldeutsche Basketball Club (MBC) nutzte am Dienstagabend die Chance auf eine etwas andere Vorbereitung auf das anstehende Spiel in der 2.Basketball-Bundesliga ProA gegen den Tabellenfünfzehnten, die ETB Wohnbau Baskets Essen. MBC-Trainer Igor Jovovic und seine Mannschaft traten gegen den easyCredit Basketball-Bundesligisten s.Oliver Würzburg an. Für beide Mannschaften ging es darum, unter Wettkampfbedingungen testen zu können und sich den Schliff für die anstehenden Aufgaben zu holen.

Für den MBC ging die Auswärtsbegegnung gegen die Franken um ihren neuen Trainer, den ehemaligen Deutschen Nationaltrainer Dirk Bauermann, zwar denkbar knapp mit 76:73 verloren, dennoch zeigte sich MBC-Trainer Jovovic, für den das Resultat des Spiels keine Rolle spielte, mit der Leistung seiner Spieler zufrieden. „Wir haben wie schon gegen Gotha auch gegen die Würzburger erneut eine gute Defensivarbeit gezeigt und zeigen uns in dem Bereich wieder stark. Offensiv mussten wir uns etwas anders präsentieren, da Würzburg sehr athletisch ist. Aber wir haben das Spiel gut gelesen und gute Entscheidungen getroffen. Das zu sehen, war wichtig für mich und die Mannschaft,“ ordnet der 34-jährige Wölfe-Trainer das Spiel seiner Mannschaft ein.

Das erste Viertel konnten die Hausherren, die in ihrem Trainingszentrum gegen den Mitteldeutschen BC antraten, mit 21:16 für sich entscheiden. Ins 2. Viertel starteten die Wölfe dann stark, gingen sogar 22:21 in Führung. Die Franken konnten sich bis zur Halbzeitpause dann aber wieder leicht absetzen und erhöhten ihre Führung auf 39:35. Ähnlich ausgeglichen zeigte sich dann die 2.Halbzeit. Erst in den Schlusssekunden des 4. Viertels konnte sich der Erstligist dann an der Freiwurflinie den 76:73-Sieg sichern.

Die MBC-Statistik:
Hatten (8 Pts, 10 Assists, 1 Block), Zazai (3 Pts), Kerusch (10 Pts, 7 Rebounds, 3 Assists), Johnson (15 Pts, 5 Rebounds), Fülle, Pantelic (12 Pts, 5 Rebounds), Warren (12 Pts, 3 Rebounds, 2 Assists), Bennett (5 Pts, 2 Rebounds), Hinz (4 Pts, 3 Assists), Turudic (4 Pts)

Autor: Tino Gerbert

MBC feiert Auswärtserfolg und festigt Tabellenführung in der ProA
Dem Mitteldeutschen Basketball Club gelingt am 18.Spieltag in der 2.Basketball-Bundesliga ProA die Rückkehr in die Erfolgsspur. Gegen den Tabellensiebten, die Oettinger Rockets, können die Wölfe mit 83:70 gewinnen und ihre Tabellenführung in der ProA festigen. Top-Scorer der Partie sind mit 17 Punkten Sergio Kerusch und Marcus Hatten, der ein Double-Double erzielte.
Marcus Hatten führte die Wölfe mit einem Double-Double wieder zurück in die Erfolgsspur
Marcus Hatten führte die Wölfe mit einem Double-Double wieder zurück in die Erfolgsspur
14.01.2017 Der Trainer des Mitteldeutschen Basketball Clubs (MBC), Igor Jovovic, ermahnte seine Basketballer vor dem Auswärtsspiel am Freitagabend beim Tabellensiebten der 2.Basketball-Bundesliga ProA, den Oettinger Rockets, diese nach ihren Neuverpflichtungen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Zu sehr habe die Mannschaft durch die beiden Erstligaerfahrenen Neuzugänge Jonas Grof und Dane Watts sowie den erfahrenen Aufbauspieler Darell Mitchell ihr Gesicht verändert. Den Gefallen taten die Wölfe den Hausherren in der Erfurter Messehalle dann auch nicht.

Vor circa 100 mitgereisten Wölfe-Fans war es Center Djordje Pantelic, der den ersten Angriff der Oettinger Rockets durch Point Guard Grant Gibbs mit seinen Fingerspitzen ans Brett lenkte und mit seinem Einsatz die Marschrichtung gegen die Thüringer Hausherren vorgab. Doch dann schlich sich in den ersten Minuten beim Tabellenführer der Schlendrian ein. Gothas Center Dane Watts, der wie auch die Nachverpflichtungen Mitchell und Grof in der Starting Five der Rockets stand, kam bei seinem zweiten Versuch von der Dreierlinie frei zu den ersten Punkten des Spiels. Auch in der Offensive zeigten sich die Wölfe zu Beginn nervös. Die ersten Punkte erzielte nach zweieinhalb Spielminuten Point Guard Marcus Hatten, der sich von seinem Gegenspieler nicht beirren ließ und eiskalt von der Dreierlinie punktete. Pantelic konnte im nächsten Angriff mit einem schönen Korbleger gegen die sehr agile Rockets-Defensive zum 5:7 verkürzen. Gegen die tat sich der Mitteldeutsche BC in der Anfangsphase schwer. Doch die Anfangsnervosität legte sich nach wenigen Minuten. MBC-Aufbauspieler Achmadschah Zazai nutzte nach fünf Spielminuten einen clever gestellten Block seines Centers Pantelics und glich zum 10:10 aus. Die erste Wölfe-Führung erzielte der von Beginn an hellwache Hatten nach mehr als sieben Spielminuten im ersten Viertel. Forward Sergio Kerusch sicherte sich kurz vor dem Buzzer einen Warren-Abpraller und tippte zur knappen 20:17-Führung für den MBC ein. Die ersten Punkte des 2.Viertels erzielte ebenfalls der 28-jährige US-Amerikaner von der Dreierlinie und brachte den Mitteldeutschen Basketball Club mit 23:17 in Führung, die Warren mit einem Dreier auf 26:17 erhöhte. Und die Hausherren? Die schafften es in dieser Phase des Spiels nicht, den Druck aus der Anfangsphase aufrecht zu erhalten und verloren durch unkonzentrierte Aktionen immer wieder den Ball. Die Wölfe konnten in der Zwischenzeit mit einem 5:0-Lauf den Vorsprung weiter ausbauen und führten nach der Hälfte des 2.Viertels bereits mit 31:21. Kerusch nutzte den Platz, den ihm die Oettinger-Defensive gewährte und erhöhte mit seinem zweiten erfolgreichen Dreier zum 39:26 dreieinhalb Minuten vor dem Pausenpfiff. Und bei dieser Punktezahl pendelte sich der Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff ein. Vor allem Pantelic brachte in der Defensive mit seiner Präsenz und vier Blocks die Hausherren reihenweise zum Verzweifeln. Für den Schlusspunkt in der 1.Halbzeit sorgte dann Aufbauspieler Zazai, der den achten von 15 Dreierversuchen der Wölfe im ersten Spielabschnitt versenkte.

Wölfe finden auch in starker Gothaer Phase die nötigen Antworten

Und die Wölfe machten in der 2.Halbzeit genauso weiter. In der Defensive agierten sie weiterhin druckvoll und zwangen die Hausherren zu Fehlern. In der Offensive legten sie ebenfalls nach und Kerusch erzielte mit seinem dritten Dreier zum 57:37 die 20-Punkte-Führung gegen den Tabellensiebten. Die Hausherren konnten sich im Laufe des 3.Viertels zurück ins Spiel kämpfen und tankten mit einigen guten Aktionen wieder Selbstvertrauen. So dass es mit dem 54:67 aus Sicht der Gastgeber ins Schlussviertel ging. In dem konnten die Gothaer erstmals wieder den Vorsprung auf weniger als zehn Punkte verkleinern. Elijah Allen verkürzte an der Freiwurflinie mit zwei erfolgreichen Würfen für die Hausherren zum 61:69. Weil der MBC aber auch diese Sturm- und Drangphase überstand und in den entscheidenden Momenten auf die Thüringer mit Punkten reagierte, fiel für den Tabellenführer der ProA auch das 5.Foul von Kerusch, der zu dem Zeitpunkt bereits 17 Punkte erzielt hatte, sowie von Power Forward Tyson Hinz nicht weiter ins Gewicht. Wölfe-Point Guard Hatten, der am Ende mit 17 Punkten und 11 Rebounds ein Double-Double erzielte, nutzte drei Minuten vor dem Spielende eine Lücke in der Rockets-Defensive und erhöhte am Brett zum 77:64. Gothas Head Coach Chris Ensminger versuchte direkt im Anschluss mit einem Timeout seine Spieler nochmal auf die Schlussphase einzustimmen. Doch auch darauf wussten die Wölfe jederzeit eine Antwort und konnten mit dem 83:70-Auswärtserfolg ihre Tabellenführung in der ProA vor den Crailsheim Merlins festigen.

„Das Team hat heute sehr gut reagiert. Wir hatten uns während der Woche vorgenommen, mit viel Energie ins Spiel zu gehen und konnten das heute von der ersten Minute an umsetzen“, so MBC-Trainer Jovovic nach dem Spiel. Aber, so sieht er seine Mannschaft in der Pflicht, müssen seine Spieler weiterhin hart arbeiten, um die Intensität, die sie vor dem Jahreswechsel hatten wieder zu erreichen. „Gotha hat sehr gute Phasen gehabt. Obwohl wir Spieler mit Foul-Trouble verloren haben, waren wir in den entscheiden Momenten da, waren auch psychisch topfit und konnten ihren Spielern über das gesamte Spiel in der Offensive die Optionen nehmen“, war der Wölfe Head Coach mit der Leistung gegen den Tabellensiebten Gotha nach dem Spielende zufrieden.

Die Wölfe-Statistik:
Hatten (17 Pts, 6 Rebounds, 11 Assists), Zazai (11 Pts, 5 Rebounds), Kerusch (17 Pts, 5 Rebounds), Johnson (5 Pts, 3 Rebounds), Fülle (2 Pts, 1 Rebound), Pantelic (14 Pts, 4 Rebounds, 4 Blocks), Warren (12 Pts, 4 Assists), Bennett, Hinz (5 Pts, 3 Rebounds), Turudic


Autor: Tino Gerbert

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Wölfe müssen erste Heimniederlage der Saison hinnehmen
Die Begegnung zwischen dem Mitteldeutschen Basketball Club und den Crailsheim Merlins am 17.Spieltag der 2.Basketball-Bundesliga ProA war das mit Spannung erwartete Spitzenspiel. Gegen den Tabellenzweiten zeigte der Mitteldeutsche BC eine starke erste Halbzeit. Ein schwaches drittes Viertel bringt den Tabellenführer aus Weißenfels aber um den verdienten Lohn. Am Ende muss der MBC sich gegen die Crailsheimer mit 107:99 geschlagen geben.
Auch die 6 Dreier von Co-Kapitän Marcus Hatten können die Niederlage gegen die Crailsheim Merlins nicht verhindern
Auch die 6 Dreier von Co-Kapitän Marcus Hatten können die Niederlage gegen die Crailsheim Merlins nicht verhindern
08.01.2017 Auch die beste Serie ist irgendwann einmal zu Ende. Diese Erfahrung musste der Mitteldeutsche Basketball Club (MBC) am Sonntagnachmittag vor 2200 Zuschauern in der Weißenfelser Stadthalle machen. Denn im hitzigen und hochspannenden Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer aus der Saalestadt und dem Tabellenzweiten, den Crailsheim Merlins, riss zum einen die Siegesserie von 12 Erfolgen hintereinander und zum anderen mussten die Wölfe mit der 107:99-Heimniederlage auch zum ersten Mal in dieser Saison zuhause Punkte abgeben.

Dabei begann das Spitzenspiel vielversprechend. Den ersten Korb der Begegnung erzielte Flügelspieler Andrew Warren gegen die Crailsheimer. Ein Spieler im Kader von Merlins-Trainer Tuomas Iisalo zeigte von Beginn an, wie wichtig er für die Gäste im Laufe der letzten Spiele geworden ist. Der neuverpflichtete Flügelspieler Kevin Jerome Tiggs wirbelte in den Anfangsminuten ordentlich unter dem Korb der Wölfe. Fünf seiner insgesamt 25 Punkte an diesem Sonntagnachmittag erzielte der US-Boy in den ersten drei Spielminuten und war der Grund dafür, dass die Crailsheimer früh mit 9:4 führten. Igor Jovovic, Head Coach des MBC, wechselte deshalb zeitig, brachte Point Guard Achmadschah Zazai für Marcus Hatten und Tyson Hinz für Sergio Kerusch. Ein anderer Wölfe-Spieler sorgte dann dafür, dass der MBC den Anschluss hielt: Kapitän Dominique Johnson markierte mit einem Dreier das 9:11 aus Sicht der Hausherren. Dass die nicht besser ins Spiel kamen, lag auch daran, dass sie sich früh durch Fouls einbremsten und die Gäste mit einfachen Punkten belohnten.

Doch der Mitteldeutsche BC ließen sich nicht abschütteln. Während die Merlins ebenfalls häufiger foulen mussten, arbeiteten sich die Hausherren wieder heran. Unter dem tosendem Applaus der Wölfe-Fans sorgte Center Djordje Pantelic mit einem Dreier für den 14:14-Ausgleich nach sieben Spielminuten. Zwei Freiwürfe von Tyson Hinz brachten den Mitteldeutschen BC dann mit 18:16 in Führung und nur Sekunden vor dem Abpfiff des 1.Viertels zeigte sich DJ Bennett gnadenlos, drückte den Ball des heranstürmenden Crailsheimer Martin Bogdanov ans Brett und ließ die Wölfe mit einer knappen 21:19-Führung ins 2.Viertel gehen. In der behielten die Hausherren die Oberhand. Vor allem Co-Kapitän Marcus Hatten zeigte, dass er mit seinen 36 Jahren weit davon entfernt ist, zum alten Eisen zu gehören. Vier von fünf Dreierversuchen fanden ihren Weg in den Gästekorb. Und auch in der Defensive war der MBC die bestimmende Mannschaft. Crailsheims Guard Martin Bogdanov narrte bei einem Fastbreak MBC-Aufbauspieler Achmadschah Zazai, verlegte aber am Korb, während sich Power Forward Sergio Kerusch den Rebound schnappte und mit einem langen Pass Center Djordje Pantelic auf Höhe der Crailsheimer Freiwurflinie fand. Der legte dann mit seiner ganzen Routine auf Andrew Warren ab, der die wunderschöne Kombination zweieinhalb Minuten vor dem Halbzeitpfiff mit einem Korbleger zur deutlichen 46:36-Führung abschloss. Auf Seiten der Gäste war es vor allem Tiggs, der den Süddeutschen in der Offensive mit seinen 12 Punkten half, die MBC-Führung mit dem 54:49-Halbzeitstand klein zu halten.

Wölfe büßen Dominanz der 1.Halbzeit ein

Die Dominanz aus der 1.Halbzeit verloren die Wölfe dann aber im 3.Viertel. Vier Spielminuten nach dem Wiederanpfiff gelang es den Gäste die Partie zu drehen und diese führten durch einen Dreier ihres Topscorers in der bisherigen Saison, Christopher Lee Dunn, mit 62:57. Dunn, der bis dahin lediglich drei Punkte aus dem Feld erzielte, taute nun wie auch der Rest der Merlins auf. Dass die Gäste sich in dieser Phase mit einem 11:0-Lauf absetzen konnten, lag vor allem an den Wölfen, die nach dem Wiederanpfiff nur einen von sieben Würfen trafen. Marcus Hatten holte die Hausherren mit seinem wichtigen Dreier zum 62:67 wieder zurück ins Spiel und MBC-Forward Kerusch, der im nächsten Merlins-Angriff hellwach war, schnappte sich den Ball und versenkte ihn unter dem Jubel der Wölfe-Fans mit einem krachenden Dunk zum wichtigen Anschluss zum 64:67. Doch den Wölfen gelang es in der Defensive nicht mehr die Intensität aus den Anfangsminuten zu entwickeln. Beleg dafür waren insgesamt 30 Punkte der Mannschaft von Crailsheims Trainer Iisalo. Diese Hypothek war im teilweise chaotischen Schlussviertel zu hoch für die Wölfe. Nach einem zweiten technischen Foul musste MBC-Trainer Jovovic die Halle verlassen. Assistant Coach Dirk Dittrich übernahm nun dessen Job und sah ihn der spannenden Schlussphase einen MBC, der nochmal aufdrehte. Pantelic verkürzte eine Minute vor Spielende zum 95:103. Hatten legte nach und erzielte 44 Sekunden vor dem Abpfiff mit einem Korbleger das 97:103. Als dann Warren an der Freiwurflinie eiskalt blieb und das 99:103 erzielte kochte der Wolfsbau längst. Nach einem Steal von Pantelic 20 Sekunden vor dem Spielende hatte Kerusch das 101:105 auf den Fingern, verlegte den Ball aber und so musste der MBC mit dem 99:107 die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen.

„Gratulation an Crailsheim für den Sieg. Sie haben heute verdient gewonnen“, äußerte sich Head Coach Jovovic zur ersten Heimniederlage. „Die Crailsheimer haben uns heute in eine Situation gebracht, in der wir 107 Punkte zuließen. Das ist nicht normal für uns in dieser Saison und letztlich auch der Grund dafür, dass wir heute das Spiel verloren haben“, so Jovovic, der sich auch zu den gegen ihn ausgesprochenen technischen Fouls äußerte und dafür die Verantwortung übernahm. „Wenn wir erfolgreich sein wollen, müssen wir in der Defensive konsistenter agieren als heute. Aber ich bin mir sicher, dass wir wieder in die Erfolgsspur zurückkehren werden“, fügte der Wölfe-Trainer abschließend hinzu.

Die MBC-Statistik:
Hatten (22 Pts, 6/10 Dreier, 4 Assists, 2 Steals), Zazai (3 Pts, 5 Assists, 3 Steals), Kerusch (13 Pts, 10 Rebounds), Johnson (14 Pts, 2 Steals), Fülle, Pantelic (18 Pts, 4 Rebounds, 4 Assists), Herrmann, Niedermanner, Warren (22 Pts, 5 Assists), Bennett, Hinz (7 Pts), Turudic

Autor: Tino Gerbert

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