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Das nächste Heimspiel in der ProA 16/17:

MBC - ?

07.05.2017, 16:30 Uhr, Stadthalle Weißenfels

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Mitteldeutscher Basketball Club - Die Wölfe kommen!
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Spielberichte

„Sweep“ zum Aufstieg
Der Mitteldeutsche BC meldet sich in eindrucksvoller Manier auf der großen deutschen Basketball-Bühne zurück: Mit 100:79 (48:41) im dritten Play-Off-Halbfinalspiel gegen die Kirchheim Knights feierten die Wölfe am Mittwochabend den zum Aufstieg in die easyCredit Basketball Bundesliga nötigen dritten Sieg.
Die MBC-Profis lassen Erfolgscoach Igor Jovovic hochleben.
Die MBC-Profis lassen Erfolgscoach Igor Jovovic hochleben.
26.04.2017 Die Wölfe krönten damit eine eindrucksvolle Saison: Es war der 33. Erfolg im 36. Saisonspiel und der sechste im sechsten Play-Off-Spiel – dies bezeichnet man im Fachjargon als „Sweep“.

Noch ist die Saison für die Erfolgsmannschaft aber nicht zu Ende: In den Finalspielen am Freitag, 5. Mai, und Sonntag, 7. Mai, wollen die Wölfe gegen den Sieger der zweiten Habfinalserie zwischen den NINERS Chemnitz und Oettinger Rockets aus Gotha/Erfurt zum dritten Mal nach 2009 und 2012 den Meistertitel in der der 2. Basketball Bundesliga ProA gewinnen. Im Rückspiel am 7. Mai haben sie in jedem Fall Heimrecht. Sollten die Oettinger Rockets trotz 0:2-Rückstandes die Serie noch für sich entscheiden, würden beide Finalspiele in der Stadthalle Weißenfels stattfinden, da den Thüringern die eigene Spielstätte zu den Finalterminen nicht zu Verfügung steht.

„Heute haben wir uns für unsere harte Arbeit in den vergangenen acht Monaten belohnt und die Krone aufgesetzt“, sagte Igor Jovovic nach den Feierlichkeiten mit den Fans in der Stadthalle. „Die gesamte Saison war ein großartiges Erlebnis. Wir haben uns vorbildlich als Mannschaft präsentiert: mit Leidenschaft und Ehrgeiz. Ich bin stolz, dass ich diese Spieler trainieren durfte. Jeder hat das ganze Jahr über hart trainiert und Woche für Woche seine Leistung abgerufen.“

Der MBC-Coach verpasste auch nicht die Gelegenheit, dem gesamten Umfeld seine Anerkennung auszusprechen: „Ich möchte den Fans danken, die unser sechster Mann waren, ebenso der gesamten Organisation, die uns die ganze Saison unterstützt und den Rücken frei gehalten hat, so dass wir uns auf Spiel und Training konzentrieren konnten. Wir sind sehr glücklich und freuen uns auf eine große Party heute Nacht.“ Bis in die Morgenstunden feierten der Trainer und seine Schützlinge ausgelassen im Leipziger Nachtcafe.

Den Feierlichkeiten voraus ging ein hartes Stück Arbeit. Die Knights zeigten im dritten Duell vor 2250 Zuschauern ihre beste Leistung im Halbfinale. Zunächst sah es nach einem lockeren Sieg aus: Angetrieben vom überragend aufspielenden Andrew Warren langen die Wölfe nach acht Minuten bereits mit 22:7 in Front, nach dem ersten Viertel mit 28:14. Doch im zweiten Abschnitt gerieten sie auf einmal aus dem Takt. Insbesondere US-Spielmacher Carrington Love stellte sie mit am Ende 39 Punkten vor große Probleme. Nach einem 11:0-Lauf zum 28:25 schöpften die Knights wieder Mut, bis auf zwei Punkte (32:30) konnten sie in der 14. Minute verkürzen.

Ausgeglichen verlief auch fast das komplette dritte Viertel. Erst zu dessen Ende konnten die Wölfe durch einen 7:0-Lauf wieder zweistellig auf 72:61 davonziehen. Nach einem Ballgewinn von Sebastian Fülle und einem anschließenden Sprungwurf von Marcus Hatten zum 81:64 in der 34. Minute war der Widerstand der Gäste gebrochen. Die MBC-Fans durften mit ihren Siegesgesängen beginnen. Igor Jovovic‘ Kommentar zum Spiel: „Kirchheim hat heute großen Charakter gezeigt. Wir haben nach der klaren Führung zu Spielbeginn wohl schon zu früh gefeiert und unseren Rhythmus verloren. Aber unter dem Strich haben wir verdient gewonnen – und das ist das wichtigste.“

Topscorer war Andrew Warren mit 26 Punkten. Djordje Pantelic gelang mit 18 Punkten und zehn Rebounds sein erstes Double Double der Saison, Marcus Hatten (17 Punkte, neun Assists) und Sergio Kerusch (15 Punkte, neun Rebounds) verfehlten ein solches nur knapp. Youngster Jonas Niedermanner blieb es vorbehalten, den 100. Punkt des Spiels zu erzielen.

MBC: Warren (26 Punkte, 4 Dreier), Pantelic (18 Punkte, 10 Rebounds, 5 Assists), Hatten (17 Punkte, 9 Assists), Kerusch (15 Punkte, 9 Rebounds), Larsen (7 Punkte, 6 Rebounds), Johnson (7), Zazai (5), Hinz (3 Punkte, 5 Rebounds), Niedermanner (2), Fülle (0), Herrmann (0), Stankevicius (0).

Autor: Dino Reisner

Drei „Matchbälle“ für die Wölfe
Mit dem souveränen 94:69 (50:36)-Auswärtssieg im zweiten Play-Off-Halbfinalspiel am Sonntagabend bei den Kirchheim Knights hat sich der Mitteldeutsche BC drei „Matchbälle“ für den sofortigen Wiederaufstieg in die Basketball Bundesliga erarbeitet. Der erste soll bereits am Mittwochabend (19.30 Uhr) in der heimischen Stadthalle Weißenfels verwandelt werden. Eintrittskarten für das „Spiel des Jahres“ gibt es an allen Vorverkaufsstellen und online unter www.etix.com
Tyson Hinz war in Kirchheim mit 16 Punkten Topscorer der Wölfe.
Tyson Hinz war in Kirchheim mit 16 Punkten Topscorer der Wölfe.
23.04.2017 Nichts und niemand scheint die Wölfe in der 2. Basketball Bundesliga ProA derzeit stoppen zu können. Der Sieg vor 1000 Zuschauern in der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte war bereits der 32. in dieser Saison und der elfte in Folge. Bester Korbschütze war diesmal Tyson Hinz mit 16 Punkten. Auch Achmadschah Zazai (15), Djordje Pantelic (14), Kevin Larsen (12) und Andrew Warren (10) punkteten zweistellig. Larsen erzielte damit seinen Saisonbestwert. Marcus Hatten schrammte mit neun Punkten und einem persönlichen Saisonrekord von elf Assists nur knapp an einem Double Double vorbei.

„Zuallererst möchte ich mich bei unseren Fans bedanken, die diese weite Reise angetreten und uns hervorragend unterstützt haben. Ich denke, dass wir sie mit einem sehr guten Spiel belohnt haben“, sagte Igor Jovovic vor der 475 Kilometer langen Rückfahrt nach Weißenfels. Auch über die Leistung seiner Spieler war der MBC-Coach voll des Lobes: „Alle sind dieses Spiel mit einer professionellen, konzentrierten Einstellung angegangen. Wir haben Kirchheim von Beginn an unter Druck gesetzt und in Verlegenheit gebracht. Die Balance im Team stimmt einfach, jeder Spieler bringt sich in die Mannschaft ein und trägt zum gemeinsamen Erfolg bei.“

Sieht man einmal von der Kirchheimer 2:0-Führung mit dem ersten Angriff des Spiels ab, war es ein Start-Ziel-Sieg der Wölfe. Acht Minuten lang konnten die Knights mithalten. Dann erarbeiteten sich die Wölfe mit einem 8:0-Lauf zum 29:15 erstmals einen zweistelligen Vorsprung. Tyson Hinz erzielte dabei sechs Punkte. Mit 29:17 endete das erste Viertel.

Ähnlich überlegen gingen die Wölfe zu Beginn des zweiten Abschnitts zur Sache, in dem sie schnell eine 17-Punkte-Führung (36:19) herausspielten. Gegen Ende dieses Viertels konnte Kirchheim mit einem 7:0-Lauf auf zehn Zähler (34:44) verkürzen. Dann war es abermals Tyson Hinz, der bis zur Pause mit sechs Punkten zum 50:36 wieder für klare Verhältnisse sorgte.

Nach Seitenwechsel wollten es die Gastgeber um ihren Topscorer Jonathon Williams (21) noch einmal wissen. Nach einem Dreier von Center Andreas Kronhardt in der 24. Minute zum 54:45 witterten sie ein letztes Mal die Chance auf eine Wende. Die Wölfe ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken. Knapp fünf Minuten lang gestatten sie den Knights nur drei Punkte und zogen mit einem 16:3-Lauf auf 70:48 davon. Mit einem Dreier von Achmadschah Zazai zum 73:52 endete das dritte Viertel. Im Schlussabschnitt bauten die Wölfe ihren Vorsprung bis auf 30 Punkte (84:54) aus, ehe den Knights noch ein bisschen Ergebniskosmetik gelang.

MBC: Hinz (16 Punkte, 7 Rebounds), Zazai (15 Punkte, 5 Assists), Pantelic (14 Punkte, 5 Rebounds), Larsen (12), Warren (10), Hatten (9 Punkte, 11 Assists, 4 Steals), Johnson (8 Punkte, 6 Assists), Kerusch (8 Punkte, 7 Rebounds), Stankevicius (2), Fülle (0).

Autor: Dino Reisner

Mit Sieg im Rücken nach Kirchheim
Der Mitteldeutsche BC steuert weiter mit Volldampf seinem Saisonziel entgegen. Nach dem souveränen 90:67 (45:34) zum Auftakt des Play-Off-Halbfinales gegen die Kirchheim Knights trennen die Wölfe nur noch zwei Siege vom direkten Wiederaufstieg in die Basketball Bundesliga. Bereits am heutigen Vormittag macht sich die Mannschaft auf den Weg nach Kirchheim, wo am Sonntag um 18.30 Uhr das zweite Spiel der „best of 5“-Serie stattfindet.
„Hangtime“ mit Marcus Hatten.
„Hangtime“ mit Marcus Hatten.
22.04.2017 „Wir wissen, dass uns dort am Sonntag ein schwieriges Spiel erwartet“, erklärte Igor Jovovic vor der Abfahrt in die 475 Autobahnkilometer entfernte Kleinstadt vor den Toren Stuttgarts. Zur Leistung seiner Mannschaft am Freitagabend sagte der MBC-Coach: „Nach der mehrtägigen Pause seit der Viertelfinalserie gegen Köln fehlte uns anfangs der Rhythmus. Das hat uns im ersten Viertel Probleme bereitet. Danach haben wir uns Stil durchgesetzt: mit viel Intensität und Aggressivität in der Verteidigung zu spielen. Wir haben ab dem zweiten Viertel den Rhythmus des Spiels diktiert und verdient gewonnen.“

Herausragender Spieler vor 2150 Zuschauern in der Stadthalle Weißenfels war Sergio Kerusch, der mit 25 Punkten und neun Rebounds nur knapp sein sechstes „Double Double“ der Saison verfehlte. Marcus Hatten sammelte neben 17 Punkten auch acht Assists, Djordje Pantelic kam auf elf Punkte und neun Rebounds. 24 Assists zeugen von einer geschlossenen Teamleistung.

In den ersten 14 Spielminuten erwiesen sich die unbeschwert aufspielenden Gäste um ihren Topscorer Carrington Love (17) als der erwartet unbequeme Gegner. Die Führung wechselte hin und her, nach einem „Buzzer Beater“ von Seth Hinrichs lagen die Knights nach dem ersten Viertel mit 22:20 vorn.

Ausgeglichen ging es zunächst auch im zweiten Abschnitt weiter. Mit einem 12:0-Lauf zum 41:30 stellten die Wölfe bis zur 17. Minute die Weichen auf Sieg. Hier taten sich Marcus Hatten und Sergio Kerusch mit jeweils fünf Punkten hervor. Letzterer hatte zur Pause (45:34) bereits 17 Zähler auf seinem Konto. Deutlich mit 25:12 entschieden die Wölfe das zweite Viertel für sich.

Nach Seitenwechsel bauten sie ihren Vorsprung schnell auf 57:40 aus (23. Minute). Die Knights hatten nun nichts mehr entgegen zu setzen. In der 33. Minute war beim 78:58 die 20-Punkte-Marke geknackt, in der 37. Minute beim 88:60 der höchste Vorsprung erreicht. Sergio Kerusch begeisterte die Zuschauer mit spektakulären Dunkings, Igor Jovovic nutzte die Dominanz, um allen Akteuren Einsatzzeit zu verschaffen.

MBC: Kerusch (25 Punkte, 9 Rebounds), Hatten (17 Punkte, 8 Assists), Warren (13 Punkte, 3 Dreier), Pantelic (11 Punkte, 9 Rebounds), Fülle (6), Larsen (4 Punkte, 7 Rebounds), Hinz (4 Punkte, 5 Rebounds), Zazai (4), Johnson (4), Stankevicius (2), Niedermanner (0), Herrmann (0).

Autor: Dino Reisner

Im Schnelldurchgang ins Halbfinale
Der Mitteldeutsche BC ist nur noch drei Siege von der angepeilten Rückkehr ins Basketball-Oberhaus entfernt. Ungefährdet mit 97:68 (52:38) fuhren die Wölfe am Mittwochabend den dritten Sieg in der Play-Off-Viertelfinalserie gegen die RheinStars Köln ein und stehen als erstes Team in der Vorschlussrunde der 2. Basketball Bundesliga ProA. Dort treffen sie ab 21. April abermals in einer „best-of-5“-Serie auf den Sieger des Duells Heidelberg gegen Kirchheim.
Sergio Kerusch gelang sein fünftes Double Double in dieser Saison.
Sergio Kerusch gelang sein fünftes Double Double in dieser Saison.
13.04.2017 „Halbfinale, Halbfinale, hey, hey“, skandierten die Wölfe-Fans unter den 2100 Zuschauern in der Stadthalle. „Gratulation an meine Mannschaft nach diesem souveränen Erfolg gegen einen starken Gegner mit starken Individualisten“, meinte MBC-Coach Igor Jovovic. „Wir haben eine schwierige Serie erwartet – umso höher ist der klare Ausgang zu bewerten. Es ist aber noch ein weiterer Schritt für unser großes Ziel nötig. Wir müssen nun konzentriert bleiben und unsere gute Form über die mehrtägige Pause bis zum ersten Halbfinalspiel konservieren.“

Topscorer am Mittwochabend war einmal mehr Andrew Warren (21 Punkte). Sergio Kerusch gelang mit 19 Punkten und 11 Rebounds sein fünftes Double Double der Saison. Kevin Larsen erzielte mit neun Punkten eine persönliche Saisonbestleistung. Marcus Hatten, der überragende Spieler der beiden ersten Vergleiche, hielt sich mit drei Punkten im Abschluss diesmal zurück, sammelte dafür aber sieben Rebounds und sieben Assists.

Der dritte Sieg im dritten Duell mit den Kölnern war ungefährdet. Nur zweimal lagen die Wölfe mit 0:2 und 3:4 zurück. Ansonsten dominierten sie das Geschehen auf dem Parkett. In den Anfangsminuten glich das Spiel einem Privatduell Sergio Kerusch gegen Anthony King. Beim 23:13 in der siebten Minute, der ersten zweistelligen Führung, standen bereits elf Punkte für den MBC-Forward zu Buche, gar 13 und damit alle Kölner Zähler für King – bis Spielende sollte für den US-Center kein weiterer Korb mehr hinzukommen. Mit einer deutlichen 31:18-Führung endete das erste Viertel.

Im zweiten Abschnitt steuerten die Wölfe einer 20-Punkte-Führung entgegen (43:24 in der 15. Minute). Mit einem 7:0-Zwischenspurt schöpften die Gäste um ihren Topscorer Robin Christen (16) wieder ein bisschen Mut und konnten zwischenzeitlich auf zehn Punkte (36:46) verkürzen. Gedanken an eine Wende kamen jedoch nie auf. Zu beeindruckend war die Dominanz der Wölfe, die ihren Vorsprung bis zur Pause wieder auf 52:38 ausbauten. Für den Höhepunkt dieses Abschnittes sorgte Djordje Pantelic mit einem krachenden Dunking zum 38:21 – es war seine Antwort auf das unsportliches Foul, das wenige Sekunden zuvor gegen ihn verhängt worden war.

In der zweiten Halbzeit war die Messe schnell gelesen. Andrew Warren mit einem Dreier und Dominique Johnson mit einem Korbleger zum 57:38 sorgten endgültig für klare Verhältnisse. Nach einem Dreier des Kapitäns zum 62:40 betrug der Vorsprung in der 24. Minute erstmals mehr als 20 Punkte. Igor Jovovic rotierte danach sehr viel. Phasenweise stand ausschließlich die „zweite Fünf“ auf dem Parkett. Jonas Niedermanner kam bereits im dritten Viertel zum Einsatz, Eimantas Stankevicius im vierten und Alexander Herrmann in den letzten eineinhalb Minuten.

„Wir haben von Beginn an unseren Spielstil durchgesetzt. Wir haben hart verteidigt und den Gegner mit Fastbreaks bestraft“, meinte Igor Jovovic nach dem Spiel zufrieden. „So haben wir es über die gesamten 40 Minuten durchgezogen.“

MBC: Warren (21 Punkte, 3 Dreier), Kerusch (19 Punkte, 11 Rebounds), Hinz (16), Johnson (15 Punkte, 5 Rebounds, 4 Assists), Zazai (11 Punkte, 4 Assists), Larsen (9 Punkte, 5 Rebounds), Hatten (3 Punkte, 7 Rebounds, 7 Assists), Pantelic (2 Punkte, 3 Blocks), Stankevicius (1), Niedermanner (0), Herrmann (0), Fülle (0).

Autor: Dino Reisner



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