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Das nächste Heimspiel in der ProA 16/17:

MBC - VfL Kirchheim Knights

10.12.2016, 19:30 Uhr, Stadthalle Weißenfels

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Mitteldeutscher Basketball Club - Die Wölfe kommen!
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Spielberichte

Wölfe entzaubern Crailsheimer Merlins im Spitzenspiel
Mit einer starken Leistung sicherte sich der Mitteldeutsche Basketball Club auch im Spitzenspiel gegen den Tabellendritten und Aufstiegsaspirant Crailsheim Merlins einen verdienten 89:72-Sieg. Mit dem 9. Sieg in Folge konnte der MBC seine Tabellenführung in der 2. Basketball-Bundesliga auch am 13. Spieltag verteidigen. Top-Scorer beim Auswärtserfolg für die Wölfe war erneut Forward Sergio Kerusch mit 19 Punkten.
Power Forward Sergio Kerusch war mit seinen 19 Punkten gegen Crailsheim bereits zum 8. Mal in dieser Saison Top-Scorer der Wölfe
Power Forward Sergio Kerusch war mit seinen 19 Punkten gegen Crailsheim bereits zum 8. Mal in dieser Saison Top-Scorer der Wölfe
03.12.2016 Im Spitzenspiel am 13. Spieltag der 2.Basketball-Bundesliga ProA wollte der Mitteldeutsche Basketball Club (MBC)auch gegen Aufstiegsaspirant Crailsheim Merlins seine starke Form der letzten Wochen unter Beweis stellen und mit einem Sieg die Tabellenführung in der ProA verteidigen. Für die erste Überraschung sorgte allerdings der Tabellendritte Crailsheim. Denn der hatte seit Freitag ein neues Gesicht im Kader. Die Süddeutschen stellten vor dem Wochenende ihre Neuverpflichtung, den variablen Big Man Kevin Tiggs vor, und brachten ihn direkt vom Rollfeld aufs Spielfeld und in die Aufstellung gegen den MBC. Der 1,96 Meter große US-Amerikaner wurde unter anderem als Ersatz für den verletzten Merlins-Center Tuuka Kotti verpflichtet.

Der Mitteldeutsche Basketball Club begann aber von dieser Neuvorstellung unbeeindruckt mit zwei Dreiern von Center Djordje Pantelic und Forward Sergio Kerusch. Ein Steal von Marcus Hatten, sein Fast Break und And One brachten den MBC nach zwei Minuten in einer temporeichen Partie mit 8:5 in Führung. Und Pantelic blieb einer der auffälligsten Spieler der ersten Minuten. Mustergültig bedient er mit einem Bodenpass Aufbauspieler Marcus Hatten, der zum Korb zog und dort mit einem Korbleger zum 12:7 erhöht. Die Merlins versuchten nach fünf Spielminuten mit einem Timeout dem starken Wölfe-Auftritt entgegen zu wirken. Der Versuch von Gäste-Trainer Tuomas Iilaso verpuffte aber. Dominant war in dieser Phase nur der MBC. Vor allem in der Defensive lasen die Jovovic-Schützlinge das Spiel. Auch auf dieser Seite des Feldes war es Wölfe-Center Pantelic, der mit 2 Steals ein entscheidender Faktor auf dem Feld war. Für die Hausherren dagegen lief das erste Viertel trotz Timeout und diverser Wechsel weiterhin nicht wie gewünscht. Bis auf 26:12 zog der Mitteldeutsche Basketball Club davon. Erst Crailsheims Neuzugang Tiggs gelang nach seiner Einwechslung nach mehr als drei Minuten der Zauberer ohne Punkte wieder ein Korb und mit dem 14:26 auch die letzten Punkte der ersten zehn Spielminuten. Ins zweite Viertel starteten die Jungs von Wölfe-Trainer Igor Jovovic mit einem Korb durch Power Forward Sergio Kerusch, der schon im ersten Viertel mit zehn Punkten wichtig für die Offensive der Sachsen-Anhalter war. Und der MBC hielt diese Spannung auch in den zweiten zehn Minuten hoch und die Merlins weiterhin auf Abstand. Dieser pendelte sich nach 15 Spielminuten bei zwölf Punkten und dem 35:23 ein. Vor allem die starke Wurfquote von 11 von 18 Würfen (61%) am Brett und aus der Halbdistanz ließ die Wölfe weiterhin so klar in Führung liegen. Crailsheim kämpfte sich in den letzten fünf Minuten vor der Halbzeit aber ins Spiel, erhöhte vor allem in der Defensive den Druck. Die Anfangsdominanz der Wölfe schwand dadurch und leichte Punkte wie zu Spielbeginn gestattete die Mannschaft von Trainer Tuomas Iisalo nun nicht mehr.

MBC widersteht Drangphase der Hausherren souverän

Und die Merlins gingen mit der gleichen Energie wie in der Schlussphase der 1. Halbzeit auch in die 2. Sieben schnelle Punkte verkürzten die Wölfe-Führung auf 41:37 nach zwei Spielminuten. Die Weißenfelser Basketballer hielten aber mit der richtigen Antwort dagegen: Djordje Pantelic und Dominique Johnson erhöhten mit Zweipunktewürfen, Sergio Kerusch dunkte zum 48:37. Auf diesem Niveau und Vorsprung pendelte sich die Partie dann auch im 3. Viertel ein. Der MBC spielte souverän, ungeordnete Phasen in der Wölfe-Offensive und auch Defensive konnten die Crailsheimer zu selten zu ihren Gunsten nutzen. Beim Stand von 52:45 setzte Sergio Kerusch seinen Mitspieler Tyson Hinz aus der Bedrängung heraus glänzend mit einem Pass ein. Der Kanadier legte dann am Brett ab und erhöhte weniger als vier Minuten vor Ende des Viertels wieder auf 54:45. Und der MBC setzte nach, erzielte elf weitere Punkte und ging mit dem beruhigenden 65:51-Vorsprung ins letzte Viertel. Den verteidigte der MBC im letzten Viertel souverän. Die Hausherren machten das der Mannschaft der Wölfe im letzten Spielabschnitt aber auch einfach. Die zwischenzeitliche Aggressivität in der Verteidigung, die den Crailsheimern half, den Abstand zu verkürzen, ließen diese nun vermissen. Das nutzte der Mitteldeutschen Basketball Club clever und spielte die Begegnung überlegt zu ende. Daran änderte auch nichts, dass MBC-Forward Kerusch eine Minute vor Spielende mit fünf Fouls das Feld verlassen musste. Den Schlusspunkt setzte für die Wölfe Center DJ Bennett, der ein hohes Anspiel von Point Guard Achmadschah Zazai an den Korb mit einem krachenden Alley-oop zum 89:69 im Korb der Hausherren unterbrachte. Crailsheims Top-Scorer an diesem Abend, Chase Griffin, sorgte dann mit drei seiner insgesamt 21 Punkten für die letzten Punkte des Spiels zum Endstand von 89:72.

Zufrieden über den 9. Sieg in Folge zeigte sich nach der Partie auch Wölfe-Trainer Jovovic. „Wir haben heute sehr gut gespielt, haben uns an unseren Plan gehalten und defensiv genau das gezeigt, was wir uns vorgenommen haben“, gratulierte der Trainer des MBC nach dem Spiel seinen Basketballern für die gezeigte Leistung. Auch wenn es vor allem eigene Fehler gewesen seien, die Crailsheim im 2. und 3. Viertel zurück ins Spiel brachten, so habe seine Mannschaft genau die Art von Basketball über 40 Minuten gezeigt, die die Wölfe über die ganze Saison anstreben würden, so Jovovic weiter. „Jetzt richten wir unsere Augen und unseren Fokus auf das nächste Spiel und die Begegnung gegen die Kirchheim Knights“, schwor der ehrgeizige Trainer seine Mannschaft schon auf die nächste anstehende Aufgabe am 10. Dezember in der Weißenfelser Stadthalle ein. Durch die Niederlage des kommenden Gegners am 13. Spieltag ist der MBC mit 24 Punkten nun alleiniger Tabellenführer der ProA.

MBC-Statistik:
Hatten (15 Pts, 7 Assists, 2 Steals), Zazai (10 Pts, 4 Rebounds), Kerusch (19 Pts, 5 Rebounds), Johnson (5 Pts, 4 Assists, 4 Rebounds), Fülle, Pantelic (10 Pts, 2 Blocks), Warren (12 Pts, 4 Assists), Bennett (4 Pts, 4 Rebounds), Hinz (14 Pts, 8 Rebounds), Turudic

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MBC feiert 8.Erfolg in Serie und bleibt zuhause ungeschlagen
Auch am 12. Spieltag der 2.Basketball-Bundesliga ProA bleibt der Mitteldeutsche Basketball Club zuhause ungeschlagen. Mit dem 93:75-Erfolg gegen TEAM EHINGEN URSPRING feiern die Wölfe ihren 8. Erfolg in Serie. MBC-Scharfschütze Andrew Warren stellt mit 9 Dreiern einen neuen ProA-Rekord für die Sachsen-Anhalter auf.
Wölfe-Kapitän Dominique Johnson bleibt mit seinem Team zum 8.Mal in Folge ungeschlagen
Wölfe-Kapitän Dominique Johnson bleibt mit seinem Team zum 8.Mal in Folge ungeschlagen
27.11.2016 
Es gibt so Abende, da gelingt einem alles – unter anderem auch Dreier. Und davon gab es am 12. Spieltag der 2.Basketball-Bundesliga ProA für die 1800 Zuschauer in der Weißenfelser Stadthalle einige zu sehen. Denn Andrew Warren, Scharfschütze des Mitteldeutschen Basketball Club (MBC), lief in der Begegnung gegen den Tabellenvierzehnten, TEAM EHINGEN URSPRING, so richtig heiß. Insgesamt neun Dreier versenkte der 29-jährige Flügelspieler des MBC am Samstagabend und überbot damit den ProA-Dreier-Rekord aus dem Jahr 2008, den Ex-Wolf Wayne Bernard bis dato hielt. Doch nicht nur Warren lief gegen die süddeutschen Gäste heiß, sondern auch seine Mitspieler. Dabei sah es zunächst gar nicht nach einem so klaren Ergebnis aus.

Denn die Basketballer von Urspring-Trainer Domenik Reinboth machten von Beginn an das Spiel schnell. Nichts war davon zu merken, dass ihnen mit Devon Lee Moore ihr bester Spieler der letzten Wochen fehlte und dass auch Flügelspieler Tomasevic Radivoj verletzungsbedingt die Reise nach Sachsen-Anhalt nicht antrat. Vor allem der athletische und quirlige Center Tobias Jahn sorgte für einige Unruhe in der Zone der Weißenfelser Hausherren. Das sah auch Wölfe-Trainer Igor Jovovic, der schnell mit Wechseln reagierte und so versuchte, die Kreise des 2,04 Meter großen Centers einzugrenzen. Das gelang aber nur bedingt, denn die Gäste waren nicht nur sofort im Spiel, sie spielten mutig gegen die Wölfe und belohnten sich mit einfachen Punkten am Brett. Das zeigte auch die überragende Quote von 75% getroffener Würfe aus der Halbdistanz. Die Hausherren dagegen hatten zunächst kein Wurfglück. Es war dann der zwischenzeitlich eingewechselte Aufbauspieler Achmadschah Zazai, der insgesamt elf Assists an diesem Abend auflegte und mit einem klugen Pass Dreier-Spezialist Andrew Warren bediente. Dieser verkürzte nach sechs Spielminuten zum 10:18. Ursprings 2,08 Meter große Noah Aghas schraubte den Vorsprung weniger als zwei Minuten vor dem Ende des 1.Viertels auf elf Punkte hoch, als er zum 22:11 erhöhte. Die nächsten Punkte besorgten dann aber die Wölfe. Djordje Pantelic, Tyson Hinz und Aufbauspieler Zazai sorgten dafür, dass die ersten zehn Spielminuten mit 18:22 aus Sicht des MBC endeten und dass sich der Vorsprung der Gäste von der Schwäbischen Alb in Grenzen hielt.

Im 2. Viertel drehten die Jovovic-Jungs dann aber so richtig auf. Power Forward Sergio Kerusch ließ nach vier Spielminuten mit einem Korbleger zum 29:28 zum ersten Mal an diesem Abend die Wölfe in Führung gehen. Warren netzte zwei Minuten vor der Pause mit einem Dreier zum 36:30 ein, dreimal gelang ihm das in diesem Viertel, lediglich einer seiner Würfe verfehlte sein Ziel. Dass es den Hausherren in dieser Phase gelang, sich einen kleinen Vorsprung zu erspielen, lag aber auch daran, dass die Steeples ihr Wurfglück der Anfangsminuten nun verließ. Abreißen ließen die Gäste allerdings weder in dieser Phase noch im Rest des Spiels und blieben in Schlagweite. Zwei weitere Dreier von Andrew Warren sorgten dann für den 42:32-Halbzeitstand.

Warren in der 2.Halbzeit fast fehlerfrei von der Dreipunktlinie

Und Warren machte im 3.Viertel genau da weiter und riss das Spiel mit 13 Punkten in diesem Viertel regelrecht an sich. Seine beiden Dreier zum 51:43 und zum 57:47 nahmen den nun wieder stärker spielenden Steeples den Wind aus den Segeln. Und obwohl sie sich immer wieder heran kämpften, wenn es eng wurde, war eben Warren da, der in der 2. Halbzeit vier seiner fünf Dreierversuche zu Punkten machte. Als dieser dann auf der Bank Platz nahm, gab Head Coach Jovovic Spielern eine Chance, die in dieser Saison selten Gelegenheiten hatten zu glänzen. Flügelspieler Sebastian Fülle rechtfertigte seine Spielzeit aber mit hervorragenden Argumenten. Als die Steeples sich bis auf sieben Punkte herangearbeitet hatten, war es der 24-jährige, der mit zwei Dreiern und einem Korbleger das 75:65,77:65 und das 80:65 erzielte. Davon erholte sich die Mannschaft von Gäste-Trainer Reinboth dann auch nicht mehr, sodass er MBC letztlich verdient mit 93:75 gewann, erneut zuhause ungeschlagen blieb und zudem seinen achten Erfolg in Serie feiern konnte.

„Ich möchte dem Team zu dem heutigen Sieg gratulieren. Wir haben gegen einen sehr guten Gegner gespielt. Zu Beginn des Spiels waren wir vielleicht etwas zu leichtfertig. Urspring hat von Beginn an sehr aggressiv gespielt und viel riskiert. Damit haben sie es uns lange schwergemacht, unseren Rhythmus zu finden“, äußert sich Wölfe-Trainer Jovovic nach dem Spiel anerkennend. Als seine Mannschaft aber begonnen habe, ihre freien Würfe zu treffen, so der Trainer des MBC, sei es ihr gelungen, auch die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen.

Die MBC-Statistik:
Hatten (5 Pts, 6 Assists, 5 Steals, 5 Rebounds), Zazai (5 Pts, 11 Assists, 5 Rebounds), Stankevicius, Kerusch (21 Pts), Johnson (3 Pts), Fülle (8 Pts, 2/3 Dreier), Pantelic (12 Pts), Warren (31 Pts, 9/13 Dreier), Bennett (2 Pts), Hinz (6 Pts, 5 Rebounds), Turudic (2 Rebounds)

Autor: Tino Gerbert

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Wölfe gewinnen siebtes Spiel in Folge
In einem echten Krimi gewinnt der Mitteldeutsche Basketball Club am 11. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA auswärts gegen bis dahin zuhause ungeschlagenen RÖMERSTROM Gladiators Trier. Nach einem starken Wölfe-Beginn übernehmen die Hausherren im 3.Viertel die Führung. Der MBC kann aber zurückkommen und feiert mit dem 80:72 den 7. Sieg in Folge.
Wölfe-Topscorer Sergio Kerusch überzeugt gegen Trier mit 18 Punkten und 12 Rebunds
Wölfe-Topscorer Sergio Kerusch überzeugt gegen Trier mit 18 Punkten und 12 Rebunds
20.11.2016 Für den Mitteldeutschen Basketball Club (MBC) wartete am 11. Spieltag eine spannende Herausforderung mit dem Auswärtsspiel gegen die bis dahin auf ihrem eigenen Platz ungeschlagenen RÖMERSTROM Gladiators Trier. Nicht umsonst wies Wölfe Head Coach Igor Jovovic, der in der Partie den genesenen Centerspieler und Stammkraft Djordje Pantelic wieder im Kader hatte, auf die besondere Motivation hin, dort als erstes Team in dieser Saison zwei Punkte zu entführen.

Doch eins nach dem anderen. Der MBC startete mit viel Elan in die Begegnung bei den Gladiators Trier. Rückkehrer Pantelic eröffnete mit einem Korbleger das Spiel. Flügelspieler Dominique Johnson und Power Forward Sergio Kerusch sorgten mit ihren beiden Dreiern für eine 8:0-Führung. Erst nach drei Minuten konnten die Hausherren durch einen Korbleger von Point Guard Brandon Lloyd Spearman ihre ersten Punkte erzielen. Ein And One von Andrew Warren ließ nach vier Spielminuten und dem 2:11 aus Sicht der Hausherren nicht gutes vermuten für diese. Denn der Punktereigen ging für den MBC munter weiter. Kerusch erhöhte nach mehr als sechs Spielminuten bereits zum 18:2. Die Hausherren zeigten sich in dieser Phase vollkommen von der Rolle und konnten nur 13% ihrer Würfe aus dem Feld verwandeln. Erst gegen Ende des 1.Viertels fanden sie dort ihre Sicherheit wieder und verkürzten mit zwei schnellen Dreier und einem Korbleger durch Ex-Wolf Ryan Nicholas zum 19:10. Die Wölfe hielten die Gastgeber aber auf Schlagdistanz und beendeten das 1. Viertel mit 23:16. Genauso forsch ging es ins 2.Viertel: ein And One von Achmadschah Zazai und ein krachender Bennett-Dunk besorgten das 28:16. Ein Manko hatte das starke Spiel der Saalestädter gegen die Mosel-Basketballer dennoch: die Rebounds. Denn nachdem das Spiel anfangs ausgeglichen war, zeigten die Hausherren nun immer mehr ihre Fähigkeiten als reboundstärkstes Team der Liga und kamen nun regelmäßig zu zweiten Chancen auf Körbe und Punkte. Weil die Jungs um Kapitän Dominique Johnson in dieser Phase selbst plötzlich mit ihrem Wurf haderten, konnten die Gladiatoren bis zur Halbzeit den zwischenzeitlichen Vorsprung auf eine hauchdünne 37:36-Führung der Wölfe einschmelzen.

Im dritten Viertel zeigte der Basketball mal wieder all seine Facetten. Denn Trier legte nun seine Wurfschwäche aus den ersten Vierteln ab, während der MBC immer noch an den letzten Minuten des vorherigen Viertels zu knabbern hatte. Vor allem in der Defensive ließen die Jovovic-Jungs die Zügel etwas schleifen, was den Trieren immer wieder die Chancen auf freie Würfe gab. Einer, der das hervorragend zu nutzen wusste, war Sebastian Herrera Kratzborn, der am Ende mit 21 Punkten einen persönlichen Rekord aufstellte. Der Gladiator lief mit im 3. Spielabschnitt mit vier erfolgreichen Würfen von der Dreipunkt-Linie heiß und ließ die Hausherren zwischenzeitlich mit 58:52 führen. Dass die Jungs von Gäste-Trainer Marco van den Berg die Führung übernahmen und sich leicht absetzen konnten, sah auch Wölfe-Trainer Jovovic mit Unbehagen. „Wir haben im dritten Viertel Foulprobleme gehabt, was bei uns zu Problemen in der Verteidigung führte. Trier hat in dieser Phase hochprozentig getroffen, vor allem Herrera Kratzborn“, so der gebürtige Montenegriner.

Doch seinen Jungs bewiesen Charakter. Power Forward Kerusch, der am Ende ein Double-Double aus 18 Punkten und 12 Rebounds sammelte, mit einem Dreier sowie Point Guard Marcus Hatten, der vier schnelle Punkte erzielte, sorgten für den Anschluss an die nun treffsicheren Trierer. Und Hatten war es auch, der mit einem Buzzer Beater die Uhr bezwang und die Wölfe mit Ablauf des Viertels 61:60 in Führung warf. Zu Beginn des letzten Viertels passierte zunächst nicht viel Zählbares. Erst nach knapp fünf Spielminuten war es dann der MBC, der eine Stufe höher schaltete. Sechs Punkte von Wölfe-Guard Hatten halfen dem MBC sich Mitte des Viertels mit 72:66 abzusetzen. Den bis dahin zuhause ungeschlagenen Trierern gelang es in dieser Phase allerdings offensiv nicht mehr, den Wölfen etwas entgegenzusetzen. Über vier Minute ließ der MBC keinen Korberfolg mehr zu, was Trainer Jovovic beeindruckt nach dem Spiel festhielt. „Ich bin sehr stolz auf unsere heutige Leistung. Wir haben als erstes Team bei Trier gewonnen, haben nach dem dritten Viertel großen Charakter bewiesen, uns wieder zurückgekämpft und verdient gewonnen“, so der Wölfe Coach. Ein Dreier von Power Forward Tyson Hinz, der 90 Sekunden vor Spielende zum 80:71 traf, sorgte dann für das Ende aller Hoffnung der Hausherren auf eine Fortsetzung ihrer Heimserie. Der getroffene Freiwurf von Triers van Zegeren zum 80:72 war dann nur noch Ergebnis-Kosmetik. Damit bleibt der Mitteldeutsche Basketball Club auch dem 11. Spieltag mit den punktgleichen VfL Kirchheim Knights Tabellenführer der ProA und feierte seinen 7. Erfolg in Serie.

Die MBC-Statistik
Hatten (15 Pts, 5 Assists, 5 Rebounds), Zazai (10 Pts, 5 5 Assists, Rebounds), Kerusch (18 Pts, 12 Rebounds, 3/5 Dreier), Johnson (3 Pts, 3 Rebounds), Fülle, Pantelic (4 Pts, 4 Rebounds), Warren (12 Pts, 5 Rebounds, 4 Assists), Bennett (6 Pts, 3 Rebounds, 2 Blocks), Hinz (12 Pts), Turudic

Autor: Tino Gerbert

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Wölfe gewinnen auch Derby gegen Oettinger Rockets
Es bleibt dabei: auch den Oettinger Rockets gelingt es nicht, den Wolfsbau einzunehmen. In einem packenden Derby gewinnt der Mitteldeutsche Basketball Club gegen die von Chris Ensminger trainierten Raketen aus Gotha mit 87:79 und bleibt weiterhin in dieser Saison daheim ungeschlagen. Power Forward Tyson Hinz zeigt wie auch schon gegen die Dresden Titans erneut aufsteigende Form.
Die Wölfe bleiben auch im 5. Heimspiel ungeschlagen
Die Wölfe bleiben auch im 5. Heimspiel ungeschlagen
13.11.2016 Für Igor Jovovic, Trainer des Mitteldeutschen Basketball Clubs (MBC), gab es vor dem mit Spannung erwarteten Derby gegen die auf dem 8.Tabellenplatz stehenden Oettinger Rockets zunächst keine guten Nachrichten. Denn mit Djordje Pantelic musste der Trainer ausgerechnet auf seinen erfahrenen Centerspieler verzichten, der gerade für die Abwehrarbeit der Wölfe unverzichtbarer Bestandteil ist. Dessen Platz in der Startformation nahm Benedikt Turudic ein. Doch auch Gästetrainer Chris Ensminger hatte vor dem Spiel unter anderem den Ausfall von Aufbauspieler Dilhan Durant zu beklagen.

Somit starteten beide Teams mit ähnlich Voraussetzungen vor 2200 Zuschauern in der Weißenfelser Stadthalle in die Begegnung am 10. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Und die hatte es von Beginn an in sich. Die Gothaer Raketen machten es den Wölfen gleich und verzichteten auf langes Abtasten. Stattdessen gab es für die Zuschauer im Wolfsbau von der ersten Minute an rasanten Offensiv-Basketball zu sehen. Mit hoher Geschwindigkeit und viel Bewegung agierten beide Mannschaften und suchten sich die Lücken in der Verteidigung ihres Gegners. Dem MBC gelang es von den ersten Minuten an gegen die dreipunktstärkste Mannschaft der Liga von jenseits der 6,75-Meter-Linie viel Gefahr auszustrahlen. Vier ihrer sieben Dreierversuche konnten die Hausherren in den Anfangsminuten im Korb der Gäste versenken und sich so nach fünf Spielminuten bereits eine leichte 18:12-Führung herausspielen. Während sich der MBC treffsicher präsentierte, konnten auf der Gegenseite die Gäste über drei Minuten den Ball nicht mehr im Wölfe-Korb unterbringen und so zogen diese bis zum Ende des 1. Viertels mit 27:18 davon. Das tat der Spannung des Derbys aber keinen Abbruch. Denn zu Beginn des 2.Viertels drehte sich das Blatt und Gotha fand nun häufiger wieder den Weg zum Korb des MBC, verkürzte nach fünf Minuten auf 33:27. Was die Wölfe an diesem Abend aber auszeichnete, war ihre Abgeklärtheit. In den folgenden fünf Spielminuten drehten die beiden Power Forwards Sergio Kerusch und Tyson Hinz auf und sorgten bis zum Ende der ersten Halbzeit zusammen für 16 weitere Punkte, was den Wölfen eine beruhigende 47:35-Führung bescherte. Neben ihrer guten Wurfauswahl und lediglich 3 Ballverlusten in der ersten Hälfte hatten die Basketballer von Wölfe-Trainer Jovovic die Führung auch ihrer guten Leistung in der Defensive zu verdanken. Dort konnten sie fünfmal den Gästen den Ball entwenden und kamen so zu leichten Punkten.

Und obwohl MBC-Scharfschütze Andrew Warren mit einem erfolgreichen Dreier und direkt im Anschluss mit einem Halbdistanzwurf nach knapp 5 Minuten im 3.Viertel auf 54:37 erhöhte und damit für die zwischenzeitlich höchste Führung des Spiels sorgte, die die Wölfe sogar noch bis zum 70:48 ausbauen konnten, war das Drops noch lange nicht gelutscht. Denn die Rockets, die bis zum Ende des 3.Viertel nur 35 % ihrer Würfe trafen, zeigten im letzten Viertel ein anderes Gesicht und machten fünf ihrer sechs Versuche von der Dreierlinie zu Punkten. Und so kämpften und warfen sich die Gothaer Raketen bis eine Minute vor Spielende wieder auf 83:77 heran. Dass die Wölfe letztlich als verdienter Sieger das Parkett verließen, hatten sie der eigenen Abgeklärtheit zu verdanken. 37 Sekunden vor Spielende sorgte Head Coach Jovovic mit einer Auszeit für die nötige Ruhe im Spiel der Hausherren, die im letzten Viertel nach dessen 5.Foul auf Andrew Warren verzichten mussten. Zwei schnelle Fouls der Gothaer Gäste schickten dann Aufbauspieler Achmadschah Zazai an die Freiwurflinie, der alle vier Würfe souverän verwandelte und so für den 87:79-Endstand sorgte.

„Gratulation an unseren Gegner für ein spannendes und faires Spiel. Wir haben heute absolut verdient gewonnen. Wir haben mit viel Energie um jeden Ball gekämpft, viel Druck auf den Ball ausgeübt und sehr gut in der Defensive kommuniziert. Das Fundament für das Ergebnis haben wir in der 1. Halbzeit gelegt und es bis ins 3.Viertel kontrolliert“, zog Wölfe-Coach Jovovic nach der Begegnung sein Fazit. Vor allem das Fehlen seines Centerspielers Pantelic bereitete dem 33-jährigen vor der Partie Sorgen, „aber ich kann sagen, dass die Jungs unter dem Korb heute einen sehr guten Job getan haben und möchte mich auch noch mal bei den Fans für die erneut tolle Atmosphäre bedanken“, so der Trainer des MBC.

Die MBC-Statistik:
Hatten (12 Pts, 5 Assists, 3 Steals), Zazai (12 Pts, 4 Rebounds), Stankevicius, Kerusch (18 Pts, 6 Rebounds), Johnson (8 Pts), Fülle, Herrmann, Touray, Warren (10 Pts, 4 Assists), Bennett (10 Pts, 7 Rebounds), Hinz (17 Pts, 5 Rebounds), Turudic


Autor: Tino Gerbert

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