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Das erste Heimspiel in der ProA 16/17:

MBC - ?

? 2016, Stadthalle Weißenfels

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Mitteldeutscher Basketball Club - Die Wölfe kommen!
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Spielberichte

Trotz Start-Ziel-Sieg gegen Bayreuth: Wölfe verpassen Klassenerhalt
Das Wunder der Wölfe ist ausgeblieben: Trotz sieben Siegen in den letzten zwölf Saisonspielen mit einem 89:77 (43:39)-Erfolg zum Abschluss am Sonntag gegen medi bayreuth hat der Mitteldeutsche BC den Klassenerhalt in der Beko Basketball Bundesliga verpasst und muss den Gang in die 2. Bundesliga Pro A antreten. Unglücklicher und knapper konnte der Ausgang kaum sein: Ausschlaggebend in der Abschlusstabelle war in einem Dreierfeld mit jeweils 18:50 Punkten und jeweils 2:2 Siegen im direkten Vergleich das schlechtere Korbverhältnis (-12) gegenüber den Eisbären Bremerhaven (+17) und der BG Göttingen (-5).
Auch Bayreuths Center Andreas Seiferth konnte TaShawn Thomas nicht stoppen. Foto: MBC/Kuch
Auch Bayreuths Center Andreas Seiferth konnte TaShawn Thomas nicht stoppen. Foto: MBC/Kuch
01.05.2016 Auch die erhoffte Schützenhilfe der s.Oliver Baskets Würzburg am letzten Spieltag blieb aus: Mit einem Sieg im Parallelspiel bei der BG Göttingen hätten die Unterfranken den Wölfen den Klassenerhalt beschert. Sie mussten sich jedoch mit 78:85 geschlagen geben. MBC-Topscorer gegen medi bayreuth war vor 3000 Zuschauern in der erstmals in dieser Saison ausverkauften Stadthalle Weißenfels einmal mehr TaShawn Thomas mit 20 Punkten. Marcus Hatten verpasste mit 18 Punkten und neun Assists nur knapp ein Double Double. Louis Darby gelang eine persönliche Saisonbesteistung mit 17 Punkten. Chris Otule stand neun Tage nach seiner Knieverletzung erstmals wieder im Kader, kam jedoch nicht zum Einsatz.

„Es war ein sehr wichtiges Spiel für uns. Wir hatten uns gut vorbereitet, wir haben gut gekämpft“, sagte MBC-Coach Predrag Krunic nach der Partie. „Es war nicht einfach zu spielen, es war ein anderes Spiel. Gratulation an die Jungs für die kämpferische Leistung und danke an die Fans für die tolle Atmosphäre. Leider haben wir es nicht geschafft, in der Liga zu bleiben. Wir haben viele Spiele gewonnen, doch leider war es nicht genug.“

TaShawn Thomas per Korbleger und Dominique Johnson mit einem seltenen Vier-Punkt-Spiel (Dreier mit Zusatzfreiwurf) eröffneten das Spiel mit einer schnellen 6:0-Führung, TaShawn Thomas ließ einen Dunking zum 8:0, Frantz Massenat und Marcus Hatten Dreier zum 14:0 folgen. Bis zu den ersten Bayreuther Punkten, einen Dreier von Bastian Doreth, vergingen ziemlich genau fünf Minuten. Dies war der Auftakt für einen 8:0-Lauf der Gäste, der durch ein Drei-Punkt-Spiel von Louis Darby und einen Korbleger von Stephan Haukohl gestoppt wurde. Mit einer 24:15-Führung endete das erste Viertel. Göttingen führte zu diesem Zeitpunkt 22:19 gegen Würzburg.

Zu Beginn des zweiten Abschnittes sorgte insbesondere Stephan Haukohl für Schwung im Spiel. Die Wölfe bauten ihren Vorsprung auf 32:19 aus (14. Minute), Bayreuths Headcoach Michael Koch sah sich bereits zu seiner Auszeit gezwungen, um den Spielfluss der Gastgeber zu stoppen - mit Erfolg: Der Vorsprung des MBC schmolz bis zur Pause auf 43:39. Göttingen lag zu diesem Zeitpunkt mit 43:37 in Front.

Nach Seitenwechsel galt es noch zwei bange Momente zu überstehen: Als die Gäste in der 21. Minute durch ein Drei-Punkt-Spiel ihres überragenden Spielers Ken Horton (21 Punkte, 16 Rebounds) bis auf drei Zähler (42:45) herankamen. Dominique Johnson mit einem Dunking und TaShawn Thomas mit einem Korbleger sorgten jedoch schnell wieder für einen beruhigenden 52:44-Vorsprung. Und als Bastian Doreth in der 27. Minute mit einem Dreier auf 53:57 verkürzte. Aber wieder hatten die Wölfe, diesmal in Person von Marcus Hatten und TaShawn Thomas, die passende Antwort.

Mit 67:58 ging es in den Schlussabschnitt. In diesem bauten die Gastgeber ihre Führung bis auf 16 Zähler (80:64) aus, zu Spielende stand ein 89:77-Erfolg auf der Anzeigetafel. Zweifel am Sieg bestand zu keinem Zeitpunkt mehr. Nach Spielende richteten sich die Blicke der Zuschauer und Spieler Richtung Videowände, auf denen die Schlussphase des Spiels in Göttingen übertragen wurde. Die Hoffnung, dass die Würzburger das Spiel wenden könnten, blieb jedoch unerfüllt.

MBC: Thomas (20 Punkte, 8 Rebounds), Hatten (18 Punkte, 3 Dreier, 9 Assists), Darby (17), Johnson (11 Punkte, 4 Rebounds), Massenat (9 Punkte, 5 Assists), Southerland (8), Haukohl (6), Maier (0), Zinn, Touray, Otule.

Autor: Dino Reisner

Am Ende schwinden die Kräfte
Die Entscheidung im Kampf um den Klassenerhalt in der Beko Basketball Bundesliga fällt am 34. und letzten Spieltag der Saison am Sonntag (17 Uhr) in einem Fernduell zwischen dem Mitteldeutschen BC und der BG Göttingen. Die Wölfe müssen ihr Heimspiel gegen medi bayreuth gewinnen und auf einen Würzburger Sieg in Göttingen hoffen, um auch in der Saison 2016/17 im Oberhaus anzutreten. Das ist die Konsequenz aus der 96:103 (52:53)-Niederlage am Freitagabend bei ratiopharm ulm.
Louis Darby beim Korbleger. Foto: Florian Achberger
Louis Darby beim Korbleger. Foto: Florian Achberger
29.04.2016 Dem Minikader von Trainer Predrag Krunic (erneut ohne den am Knie verletzten Chris Otule) schwanden dabei in der Schlussphase die Kräfte. Fünf Minuten vor Spielende lag sein Team mit 91:82 in Führung. Dann lief aber nicht mehr viel zusammen, während die Hausherren zu einem fulminanten Schlussspurt ansetzten. Bester Korbschütze war Marcus Hatten mit 27 Punkten, Frantz Massenat schrammte mit neun Zählern und elf Assists nur knapp an einem Double Double vorbei. Auch insgesamt 15 Dreier, davon allein sechs durch Marcus Hatten, reichten nicht zum Überraschungscoup. Bei Ulm erzielten Raymar Morgan und DaSean Butler (je 24) die fleißigsten Punktesammler.

„Schade. Wir waren in diesem Spiel und hatten eine gute Chance zu gewinnen. Ulm hat ein gutes Spiel gemacht. Meine Jungs haben eine tolle kämpferische Leistung gezeigt", sagte Predrag Krunic nach der Partie. „Jetzt müssen wir am Sonntag zuhause gewinnen. Die Chancen, dass Chris Otule dann spielt, sind gering.“

Die Wölfe erwischten den besseren Start ins Spiel und lagen nach drei Minuten mit 13:6 in Führung. Danach suchten die Ulmer zusehends den Abschluss unter dem Korb, wo die Wölfe Center Chris Otule schmerzlich vermissten. Das erste Viertel endete mit 25:25 unentschieden. Einem Buzzer Beater von Marcus Hatten aus rund acht Metern wurde die Anerkennung verweigert, weil der Ball um Sekundenbruchteile zu spät die Wurfhand verlassen hatte.

Im zweiten Abschnitt spielten sich die Hausherren einen 45:37-Vorsprung (17. Minute) heraus, die Partie schien den von den meisten der 6200 Zuschauer (die ratiopharm arena meldete zum 90. Mal in Folge ausverkauft) erwarteten Verlauf zu nehmen. Doch die Wölfe setzten zu einem bemerkenswerten Kraftakt an. Bis zur Pause konnten sie auf 52:53 verkürzen, in der 25. Minute glichen sie zum 62:62, drei Minuten später übernahmen sie durch einen Dreier von Marcus Hatten zum 70:67 erstmals seit der Anfangsphase wieder die Führung.

Ihren Vorsprung bauten sie vor allem durch weitere Dreier bis auf 91:82 aus. Aber dann fehlten die Kräfte, um sich dem Ulmer Schlussspurt entgegenstemmen zu können. Marcus Hatten stand die kompletten 40 Spielminuten auf dem Feld, Frantz Massenat hatte nur 42 Sekunden Pause, TaShawn Thomas und James Southerland spielten rund 35 Minuten.

MBC: Hatten (27 Punkte, 6 Dreier, 6 Rebounds, 8 Assists), Thomas (22 Punkte, 6 Rebounds), Southerland (14 Punkte, 4 Dreier), Darby (11), Johnson (10), Massenat (9 Punkte, 11 Assists), Haukohl (3), Maier (0), Zinn, Touray.

Autor: Dino Reisner

Energieleistung wird mit Sieg gegen Bonn belohnt
Die Spannung im Kampf um den Klassenerhalt in der Beko Basketball Bundesliga spitzt sich zwei Spieltage vor Saisonende weiter zu: Nachdem die Konkurrenz an Nachmittag mit Siegen vorgelegt hatte, ließen die Wölfe am Sonntagabend einen 92:84 (50:47)-Erfolg gegen die Telekom Baskets Bonn folgen. Die Mannschaft kompensierte mit einer kämpferisch eindrucksvollen Vorstellung den Ausfall von Stammcenter Chris Otule. Topscorer vor 2500 Zuschauern in der Stadthalle Weißenfels war James Southerland mit 21 Punkten, TaShawn Thomas gelang mit 16 Punkten und 15 Rebounds einmal mehr ein Double.
Traf aus allen Lagen: James Southerland war mit 21 Punkten Topscorer der Partie. Foto: MBC/Kuch
Traf aus allen Lagen: James Southerland war mit 21 Punkten Topscorer der Partie. Foto: MBC/Kuch
24.04.2016 „Gratulation an die Jungs zu einer sehr guten kämpferischen Leistung“, sagte MBC-Coach Predrag Krunic nach der Partie. „Es war eine gute Atmosphäre in der Halle. Unsere Verteidigung war nicht auf einem Toplevel, aber in wichtigen Momenten war sie da. Wir haben im Angriff den Ball gut bewegt. Nach der Verletzung von Chris Otule war es keine einfache Situation für uns. Wir mussten versuchen, andere Optionen zu nutzen. Das hat glücklicherweise geklappt. Jetzt heißt es weiter kämpfen!“

Sein Gegenüber, der langjährige MBC-Coach Silvano Poropat, konstatierte: „Der MBC hat das Spiel verdient gewonnen. Es war ein sehr offensives Spiel. Der MBC war einen Tick besser, entscheidend waren die Fastbreak-Punkte. In der ersten Halbzeit hat sich der MBC einen Vorsprung aufgebaut. Wir kamen zwar nochmal zurück, waren jedoch nicht in der Lage, den entscheidenden Schritt zu machen. Der MBC hat super gekämpft, ich gratuliere zum Sieg.“ Vor dem Spiel wurde Poropat feierlich verabschiedet und nahm aus den Händen von Manager Martin Geissler eine Collage mit Szenen aus seiner viereinhalbjährigen Tätigkeit in Weißenfels entgegen.

Chris Otule musste wegen seiner Knieverletzung aus dem Spiel gegen Bremerhaven aussetzen. Der US-Center wird sich am Montag einer MRT-Untersuchung unterziehen, die weitere Aufschlüsse liefern wird. James Southerland rückte für ihn in die Startformation. Bei den Bonnern fehlten mit Dirk Mädrich und Jimmy McKinney zwar auch zwei Leistungsträger, dennoch konnten sie alle sechs Ausländerpositionen besetzen.

Die Gäste suchten zu Spielbeginn in erster Linie ihre Big Men Tadas Klimavicius und Aaron White, die zusammen 14 der ersten 16 Punkte ihres Teams erzielten. Predrag Krunic beantragte beim 9:16-Rückstand (6. Minute) die erste Auszeit. Die Wölfe übernahmen daraufhin mit einem 9:2-Lauf erstmals die Führung (19:18) und bauten diese bis Viertelende auf 26:23 aus. Das Reboundverhältnis (8:6) sprach für die kämpferisch tadellose Einstellung des Teams.

Im zweiten Viertel konnten sie sich durch zwei Dreier von Marcus Hatten sowie je einen von Frantz Massenat und James Southerland auf 41:34 (16.) absetzen, nun holte Silvano Poropat sein Team zu einer Auszeit zusammen. Und auch die hatte Erfolg: Bonn, das sich nun Vorteile beim Rebound verschaffte (12:6 im zweiten Viertel), konnte zum 45:45 ausgleichen (19.). Nun übernahm Tashawn Thomas die Initiative und sorgte mit einem Korbleger und einem Dreier für die 50:47-Pausenführung.

Die zweite Hälfte begann, wie die erste geendet hatte: mit einem Dreier der Wölfe, diesmal von Frantz Massenat. Danach schraubten James Southerland, TaShawn Thomas und Dominique Johnson den Vorsprung erstmals auf zehn Punkte (61:51). Die Bonner aber hielten dagegen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Mit einer 72:65-Führung – Jonathan Maier punktete im Nachsetzen – ging es in den Schlussabschnitt.

In diesem stand die Partie mehrfach auf der Kippe. Die Bonner kamen immer näher heran, in der 35. Minute konnten sie sogar auf einen Punkt (78:77) verkürzen. In dieser kritischen Phase ließen Louis Darby und James Southerland all ihre Erfahrung erkennen und schlossen die Wölfe-Angriffe sicher ab. Doch erst in den letzten 90 Sekunden konnten die Fans durchatmen, als James Southerland mit einen Halbdistanzwurf das 89:84 markierte und sich Bonns Topscorer Isaiah Philmore (17 Punkte) im Gegenzug einen Ballverlust leistete. Als kurz danach auch noch Klimavicius zwei Freiwürfe daneben setzte, war der Wölfe-Sieg sicher.

Die Wölfe erzielten ihre Feldkörbe mit einer respektablen Trefferquote von 53 Prozent (35 von 66). Das Rebound-Duell endete auch ohne Stammcenter Chris Otule mehr oder weniger ausgeglichen (33:34). James Southerland erzielte seine Punkte mit einer beeindruckenden Wurfquote von 69 Prozent aus dem Feld (9 von 13). 17 Punkte gelangen den Wölfen aus Fastbreaks, den Bonnern nur vier.

MBC: Southerland (21 Punkte, 2 Blocks), Massenat (20 Punkte, 6 Assists), Thomas (16 Punkte, 15 Rebounds, 2 Blocks), Hatten (13 Punkte, 6 Assists), Darby (12), Johnson (7), Maier (2 Punkte, 3 Rebounds, 2 Blocks), Haukohl (1), Zinn, Touray.

Autor: Dino Reisner

Niederlage nach Otule-Schock
Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten erlebten die 2750 Zuschauer am Freitagabend in der Partie zwischen dem Mitteldeutschen BC und den Eisbären Bremerhaven. Wie verwandelt kamen die Wölfe nach einem deutlichen 34:58-Pausenrückstand aus der Kabine und legten eine furiose Aufholjagd aufs Parkett, die sie eine Minute vor Spielende bis auf 82:86 heranbrachte. Letztendlich mussten sie sich jedoch mit 82:90 geschlagen geben. Bereits am morgigen Sonntag steht das nächste Heimspiel auf dem Programm: Um 19 Uhr gastieren die Telekom Baskets Bonn mit dem langjährigen MBC-Coach Silvano Poropat in der Stadthalle Weißenfels.
TaShawn Thomas gelang mit 14 Punkten und 15 Rebounds einmal mehr ein Double Double. Foto: MBC/Kuch
TaShawn Thomas gelang mit 14 Punkten und 15 Rebounds einmal mehr ein Double Double. Foto: MBC/Kuch
23.04.2016 Die Partie gegen Bremerhaven begann für die Wölfe mit einem Schock: Bereits nach 69 Sekunden zog sich Chris Otule eine Verletzung am rechten Knie zu und konnte danach nicht mehr weiterspielen. TaShawn Thomas, später James Southerland und kurzzeitig Jonathan Maier übernahmen die Centerposition. Sie konnten den Ausfall des US-Amerikaners aber zunächst nicht kompensieren. Bremerhaven schlug daraus eiskalt Kapital und erspielte sich schon nach fünf Minuten eine Zehn-Punkte-Führung (17:7). 27:19 führten sie nach ersten Viertel.

In Abschnitt zwei bauten sie ihren Vorsprung sukzessive bis zum 58:34-Halbzeitstand aus. Vor allem die Überlegenheit beim Rebound (26:8) und die Treffsicherheit von jenseits der Dreierlinie (acht Treffer bei zwölf Versuchen) waren frappierend. Die Wölfe kamen nach dem Otule-Schock überhaupt nicht auf die Beine.

Wie verwandelt kamen sie jedoch aus der Kabine: Topscorer Dominique Johnson und Frantz Massenat eröffneten die zweite Halbzeit mit Dreiern, TaShawn Thomas legte einen Korbleger zum 42:58 nach. In der Verteidigung waren die Hausherren nun deutlich bissiger, beim Rebound boten sie den Nordseestädtern Paroli (24:18 in Halbzeit zwei), der Rückstand schmolz Punkt um Punkt. Das dritte Viertel ging mit 25:18 an die Wölfe und endete 59:76.

Im Schlussabschnitt machten sie weitere drei Punkte wett. Nach einem Korbleger von Frantz Massenat war der Rückstand sechseinhalb Minuten vor Schluss auf zehn Punkte (69:79) zusammengeschmolzen, die Stadthalle erwachte zu neuem Leben. James Southerland verkürzte in der 37. Minute per Dunking auf 74:82. Bei Marcus Hattens Dreier zum 82:86 standen noch 73 Sekunden auf der Uhr. Aber Bremerhavens überragender Shooting Guard Kyle Fogg (32 Punkte, 12 Rebounds) sorgte im Gegenzug mit einem Korbleger zum 88:82 für die Entscheidung.

„Die Verletzung von Chris Otule in der ersten Halbzeit war psychologisch schwer für die Mannschaft zu verkraften“, erklärte Predrag Krunic nach dem Spiel. „Wir haben dann in der Verteidigung und Angriff ohne Kontrolle gespielt. Chris Otule ist ein wichtiger Faktor für unser Spiel. Es ist nicht einfach, ohne ihn zu spielen. Wir haben in dieser Situation nicht gut reagiert.“

Zu Halbzeit zwei meinte der MBC-Coach: „Wir haben versucht, die Intensität zu erhöhen und besser mit der Situation ohne Chris umzugehen. Die Mannschaft hat gekämpft. Es ist nicht so einfach, sich bei einem 24-Punkte-Rückstand in eine Situation zu kommen, in der man das Spiel gewinnen kann. In den letzten eineinhalb Minuten war der Rückstand bei vier, fünf Punkten – die Aufholjagd hat viel Kraft gekostet. Der Unterschied in der ersten Halbzeit war zu groß, um das Spiel noch gewinnen zu können.“

MBC: Johnson (16), Massenat (15 Punkte, 7 Assists), Thomas (14 Punkte, 15 Rebounds), Darby (14), Southerland (12), Hatten (11 Punkte, 3 Dreier, 8 Assists), Maier (0), Otule (0), Haukohl, Zinn, Touray.

Autor: Dino Reisner



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